Die Zweite gewinnt das Derby deutlich!

Die Zweite gewinnt das Derby deutlich!

Die Zweite gewinnt das Derby deutlich!

SG TVK / VfB II – FC Ort / Oberweißenbach II 3:0

September. 12 Uhr 30. Regnerisches Wetter. Gefühlte 2 Grad Celsius. A-Klasse Flex. Wer hat denn da Bock auf ein Fußballspiel? Draußen!

Die Antwort: Offensichtlich die Jungs der SG TVK / VfB II!

Beim Debüt von Neutrainer Ali Ezer kam es gleich zum Derby gegen den FC Ort / Oberweißenbach II. Im Neun gegen Neun duellierten sich die Stadtrivalen, für die SG war es das erste Pflichtspiel seit der Coronapause, der FC hatte in der Vorwoche bereits 5:3 gewonnen.

Doch den besseren Start erwischte die SG: Im klassischen 3-4-1 agierend war den Jungs von Trainer Ezer kein Weg zu weit, um vors Tor von Gästetorhüter Kießling zu kommen. Die erste Großchance des Spiels hatten auch die Hausherren: Nach einem langen Ball von hinten setzte sich Stürmer Dietzel an der Mittellinie gegen die weit aufgerückte FC-Defensive durch und machte sich auf den Weg zum Derbytreffer! Dazu musste er jedoch die komplette gegnerische Spielhälfte im Vollsprint mit dem Ball überqueren, die keuchenden FC-Verteidiger um Bodybuilder Bernd Goller im Nacken. Dietzel nahm diese Reise auf sich wie Frodo in “Der Herr der Ringe”, kurz vorm Tor der Gäste versagten ihm aber die Kräfte, sein Schuss war schlicht zu ungenau, um das Tor zu treffen. Trotzdem ein Ausrufeszeichen für die Ambitionen der rothosentragenden Kroha in diesem Spiel.

Nur wenig Später gelang es dann: Offensichtlich hatte sich Dimitri Horn an seinem Cousin Gigi ein Vorbild genommen. Ganz wie der Schlosser, Stadtrat und Kreisligastürmer behauptete Dimitri den Ball im gegnerischen Sechzehner und wuchtete das Ding aus wenigen Metern in die Maschen. 1:0 durch Energieleistung. Das 2:0 durch Turbodribbler Weigold fiel nur kurz danach. Der Autor dieses Textes sah es jedoch nicht, da er zu diesem Zeitpunkt ein Bier aus dem Kühlschrank holte. Auf eine Wiederholung wollte sich dann die Stadionregie nicht einlassen.

In der Halbzeit kam Guttmann für Fraas, der leider kaum beschreibenswerte Aktionen hatte. Guttmann fügte sich gut (tmann) in die Mannschaft ein. Wenige Minuten nach der Halbzeit war jedoch ein anderer SG-Aktuer im Mittelpunkt: Sal Cisse, der als Libero aufgestellt war, überquerte mal eben schnell das halbe Spielfeld und flankte punktgenau zu Julian “Linksfußbächer” Bächer. Zur Empörung aller schub Bächer den Ball mit dem rechten Fuß ins Gästetor, 3:0!

Doch dann kam Guttmanns große Stunde! Der eingewechselte Lauterbach schickte Weigold lang, dieser wollte offensichtlich eine Torbeteiligung erzielen, die der Autor dieses Textes auch zu sehen bekam und flankte perfekt zum mitgeloffenen Guttmann. Der schoss FC-Verteidiger Wauer an, von dem der Ball ins Tor trudelte. 4:0! Oder?! Unverständlicherweise entschied der Schiedsrichter auf Abseits. Unmöglich, da Weigold den Ball nach hinten gespielt hatte. Ab diesem Zeitpunkt sollten keine Tore mehr fallen. Die Gründe dafür waren Vielfältig. Zum einen war Guttmann nur noch mit Lamentieren beschäftigt, zum anderen waren viele Spieler einfach müde. Und nicht zu vergessen: Mit Ex-VfB’ler Patrick Müller (weder der Sohn von Ex-Kassier Lothar, noch von Ex-Jugendtrainer Maik) wechselte der FC einen derart impossanten Spielgestalter ein, dass die SG ein wenig eingeschüchtert war.

Das nächste, sicher beschreibungswerte Spiel der SG findet am 04.10 um 12 Uhr in Geroldsreuth statt. Gespielt wird dann wieder im 9 gegen 9.

vfb98

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