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Der VfB belohnt sich nicht auswärts in Hof

FC Türk Hof – VfB Helmbrechts 3:1 (1:1)

Die Rothosen starteten aufgrund vieler Aufälle stark verändert. Die neue Formation brauchte gut 20 Minuten um ins Spiel zu kommen. Diese unorganisierte Anfangsphase wusste Türk Hof nach einer Viertelstunde zur Führung auszunutzen. Der VfB kämpfte sich danach aber immer besser ins Match und erzielte durch ein Traumtor von Ünlütaskiran den Ausgleich. Nicht aber unser kleiner Mert, sondern sein älterer Bruder “Stabilo” Mecit machte den Treffer. Fortan war es ein Spiel auf Augenhöhe.

In der zweiten Hälfte war für die Türken kaum noch ein Durchkommen gegen die Abwehrreihen der Helmbrechtser. Und der VfB erspielte sich Chance um Chance. Leider verpassten es die Jungs diese zu nutzen. Und wie so oft im Fußball: “Machst du die Dinger vorne nicht rein, dann…”. In der Schlussphase schwanden dann doch zusehends die Kräfte und der Gastgeber entschied das Spiel durch einen Doppelschlag binnen 4 Minuten. Die VfB’ler schmissen nochmal alles nach vorne, ein weiterer Treffer wollte jedoch nicht gelingen.

Nichtsdestotrotz zeigten die Rothosen eine ansprechende und kämpferische Leistung, welche für das anstehende Heimspiel am Wochenende gegen den FC Wiesla Hof viel Hoffnung geben sollte.

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Startelf: F. Hüttner, T. Ölschlegel, E. Fröhlich, T. Akdag, S. Semenov, N. Wirth, A. Shtop, S. Bah, Mecit Ünlütaskiran, P. Wirth, M. Ölschlegel

Ersatzbank: M. Saine (37.Minute), J. Fraas (85. Minute)

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VfB muss weiter auf den ersten Punktgewinn der Saison warten

Nachdem der VfB in der Vorwoche das Derby gegen den TSV Presseck-Enchenreuth mit 0:3 verlor wartete mit der SpVgg Saalestadt der nächste schwierige Gegner. Der Fusionsverein aus dem FC Schwarzenbach/Saale und dem TuS Förbau ist in dieser Saison die große Unbekannte in der Kreisliga Nord, nachdem der Verein die vergangenen Spielzeiten in der Südkreisliga an den Start ging. Aus VfB Sicht war man auf jeden Fall gewarnt, denn die SpVgg konnte ihre ersten beiden Saisonspiele klar für sich entscheiden und blieb dabei auch noch ohne Gegentor.

Bei zunächst angenehmen Sonnenschein sahen die Zuschauer in den ersten fünfzehn Minuten eine ausgeglichene Partie, wobei der VfB überraschte und in dieser Phase die aktivere Mannschaft war. Saalestadt erzielte zwar nach 3 Minuten das vermeintliche erste Tor, was jedoch wegen einer klaren Abseitsposition einkassiert wurde. Der VfB war hellwach und ließ die SpVgg öfter ins Abseits laufen. Karakalpakis mit einem Distanzschuss und Langer mit einer Direktabnahme nach einem Freistoß sorgten für die ersten Torannäherungen auf Helmbrechtser Seite. Doch auch Hüttner musste nach einer zu kurz geratenen Kopfballabwehr von Wirth das erste Mal parieren.

In der 16. Minute musste Hüttner dann trotzdem das erste Mal hinter sich greifen. Ein VfB-Verteidiger rutschte auf dem nassen Untergrund weg, Meister wurde in die Tiefe geschickt, dieser bediente Patrik Bertl, der sich gut gegen Ölschlegel durchsetzte und humorlos zum 1:0 einschob. Dieses Tor gab der SpVgg Saalestadt merklich Sicherheit. Die Mannschaft von Nicolai Hauptmann war nun besser im Spiel und hatte auch deutlich mehr Ballbesitz, ohne sich die ganz großen Chancen zu erarbeiten. Der VfB zeigte sich in jedem Zweikampf aggressiv und hielt das Spiel offen. Unerklärlich dann die letzten zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff. Der VfB bekam auf den Außenpositionen überhaupt keinen Zugriff mehr, Saalestadt kombinierte sich dreimal gefällig über die Außen durch und die gut gespielten Hereingaben verwerteten Patrik Bertel, Bablli und zu allem Unglück auch noch VfB-Kapitän Fröhlich mit einem Eigentor in das Gehäuse von Keeper Hüttner.

Beinahe pünktlich zum Anpfiff der zweiten Spielhälfte setzte der Regen ein und sorgte, wie die Helmbrechtser Leistung, ebenfalls nicht für Euphorie. Die erste Chance gehörte den Hausherren nach einer Ecke. Eine Direktabnahme strich knapp am langen Pfosten vorbei. Keine zwei Minuten nach Wiederanpfiff dann das 5:0 für Saalestadt. Der VfB verlor nach einem Einwurf leichtfertig den Ball, Lawall schaltete schnell und schickte Bertel mit einem gut getimten Ball auf Reisen. Dieser chipte den Ball gekonnt über den herauseilenden Hüttner in die Maschen. Bei einigen Helmbrechtser Spielern schwanden zusehends die Kräfte auf dem nassen Rasenplatz und das Spiel plätscherte vor sich hin bis Hüttner in Katzenmanier das 6:0 nach einem gut getretenen Freistoß in zentraler Position aus 18 Metern verhinderte. Wenig später war er dann jedoch abermals machtlos als Bertel wieder alleine vor ihm auftauchte und seinen vierten Treffer in diesem Spiel erzielte. Beim VfB klappte in der 2. Halbzeit nicht mehr allzu viel, einzig der eingewechselte Marco Ölschlegel und Nick Wirth hatten noch jeweils einen Abschluss aus aussichtsreicher Position zu verzeichnen.

Nach drei Niederlagen in Folge belegt der VfB den vorletzten Tabellenplatz und ist am Samstag fast schon dazu verdammt den ersten Saisonsieg einzufahren, um nicht jetzt schon den Anschluss an die Mittelfeldplätze zu verlieren. Gegner ist die SG Gefrees/Streitau, die mit 6 Punkten als Aufsteiger mehr als passabel in die Saison gestartet ist und mit reichlich Selbstbewusstsein anreisen wird. Wenn der VfB es schafft seine individuellen Fehler abzustellen und die letztjährige Heimstärke auf der Frankenwaldsportstätte wiederfindet, kann es mit dem ersten Saisonsieg sicherlich klappen.

Startelf: Hüttner, T. Ölschlegel, Schuberth, Fröhlich, P. Wirth, Grimm, N. Wirth, Ott, Langer, Bächer, Karakalpakis

Ersatzbank: M. Ölschlegel (58. Minute), Wartenberg (58. Minute), Saine (70. Minute), Fraas, Sensöz

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VfB misslingt erstes Heimspiel der Saison

VfB Helmbrechts – TSV Presseck/Enchenreuth  0:3 (0:2)

Zum ersten Heimspiel der neuen Saison empfing der VfB den TSV Presseck-Enchenreuth auf der Frankenwaldsportstätte. Nach der knappen Auftaktniederlage beim FC Frankenwald wollten es die Rothosen gegen den Vierten der Vorsaison besser machen, doch daraus wurde nichts. Die Gäste, welche mit einem 4:0-Heimsieg in die Spielzeit gestartet waren, überließen dem VfB zunächst das Spiel und lauerten auf Ballverluste. Knappe zehn Minuten waren gespielt, da führte ein solcher dann auch zur ersten großen Chance der Partie. Nach einem Missverständnis zwischen Wirth und Greim schaltete der TSV schnell um und plötzlich stand Zucker allein vor Hüttner. Der Gästestürmer schob den Ball allerdings nicht nur an Hüttner, sondern auch am Kasten der Helmbrechtser vorbei.

Nach einer halben Stunde sorgte das nächste Missverständnis in der VfB-Hintermannschaft dann für die Gäste-Führung. Einen Freistoß in der eigenen Hälfte wollte Fröhlich zu einer Spielverlagerung nutzen, bei seinem halbhohen Ball stand Ott mehr oder weniger im Weg und der Ball ging zum TSV-Stürmer Pfaffenberger. Dieser fackelte nicht lange und hob den Ball aus 30 Metern über VfB-Keeper Hüttner hinweg in die Maschen.

Ein weiterer VfB-Freistoß ging dem 0:2 voraus. Diesen klärte die Gästeabwehr und den weiten Befreiungsschlag bekam die VfB-Hintermannschaft nicht unter Kontrolle. TSV-Stürmer Zucker schnappte sich den Ball, ließ noch drei VfB-Akteure stehen und behielt diesmal vor Hüttner die Nerven. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Karakalpakis die beste Gelegenheit für die Rothosen, doch er scheiterte nach schöner Kopfball-Vorlage von Langer mit seinem Schuss aus zehn Metern am stark parierenden TSV-Schlussmann. Mit dem 0:2 ging es dann auch in die Kabine.

Im zweiten Durchgang zeigte sich der VfB zwar bemüht, den Anschlusstreffer zu erzielen. Jedoch fehlte es an der letzten Durchschlagskraft, um das Gästetor ernsthaft in Gefahr zu bringen. War doch einmal ein VfB-Angreifer in aussichtsreicher Position, haperte es dann entweder am Abschluss oder die Gäste stoppten den Angriff taktisch clever mit einem Foul noch vor der Strafraumgrenze.  So verteidigte der TSV problemlos seinen Vorsprung und setzte kurz vor Schluss noch den 3:0-Schlusspunkt.

Der VfB muss sich jetzt schütteln, denn nach dem schweren Auswärtsspiel in Schwarzenbach am kommenden Sonntag sollten in den folgenden Spielen die ersten Punkte eingefahren werden, um nicht dauerhaft in der jetzigen Tabellenregion zu verharren. 

Startelf: F. Hüttner, M. Fichtner, T. Ölschlegel, E. Fröhlich, J. Greim, N. Ott, N. Wirth, M. Ünlütaskiran, P. Langer, P. Wirth, M. Karakalpakis

Ersatzbank: J. Bächer (39. Minute), L. Grimm (46. Minute), J. Wartenberg (70. Minute), M. Saine (80.Minute), M. Sensöz (80. Minute), M. Ölschlegel, P. Müller

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Auftaktniederlage für den VfB Helmbrechts

FC Frankenwald – VfB Helmbrechts 2:1

Nach einem starken 3. Platz in der Vorsaison wollten die Rothosen direkt an den vergangenen Erfolgen anknüpfen. Mit einigen Neuzugängen machte man sich auf zum FC Frankenwald. Letzte Saison konnte man beim harten Auswärtsspiel noch einen knappen 1:0-Sieg einfahren.


Der VfB startete engagiert in das Spiel und konnte sich zu Beginn gute Torchancen erspielen. Neben einem Pfostentreffer durch Langer hatte Karakalpakis die wohl beste VfB-Chance als er nach einem starken Abschluss von Ünlütaskiran frei vor dem Tor zum Abschluss kam, aber den Ball nicht im Tor unterbringen konnte. Die harte Gangart der Frankenwälder machte nicht nur dem VfB Probleme, sondern auch dem Schiedsrichter, welcher unter anderem ein Nachschlagen von Hagen übersah. Das Spiel wurde in Folge ruppiger. Umso überraschender kam der Führungstreffer der Gastgeber in der 20. Minute durch Baier. Frankenwald tat das Tor sichtlich gut und kam danach besser ins Spiel. Kurz später reagierte Hüttner zweimal glänzend, sah dabei auch noch richtig gut aus und hielt den VfB in der Partie. Glück hatte der VfB als Schiedsrichter Nitsche einen möglichen Foulelfmeter übersah. Beide Mannschaften neutralisierten sich bis zur Halbzeit weitestgehend.


In der Halbzeit mischte Heimtrainer Wirth seiner Mannschaft wohl einen besonderen Tee. Die Aggressivität der Frankenwälder nahm in der 2. Halbzeit deutlich zu, aber erstmal eins nach dem anderen…
Die erste gute Chance nach der Pause gehörte der Heimelf, doch Hüttner konnte auch hier seinen Status als einen der besten Torhüter der Liga festigen. Das Spiel war in Folge von vielen harten Zweikämpfen geprägt. Die Karten flogen auf beiden Seiten und der Fußball geriet zunehmend in den Hintergrund. Aus dem Nichts tauchte in der 68. Minute Hagen vom FCF nach einem Einwurf vor dem Tor der Rothosen auf und legte den Ball unter kräftiger Mithilfe des Windes über Hüttner an den rechten Innenpfosten: 2:0 für die Frankenwälder. Wer zu diesem Zeitpunkt gedacht hatte, das Spiel würde sich in Folge beruhigen, wurde enttäuscht. Angespornt vom bevorstehenden Derbysieg gingen die Frankenwälder noch aggressiver in die Zweikämpfe. Symbolisch hierfür ist das BFV-Bild ihres eingewechselten Kapitäns Krumpholz mit einer Axt in der Hand.


Der VfB nahm den Kampf aber an und kam wieder zu Chancen. In der 75. Minute wurde Bächer eingewechselt und der Mut von Trainer Kemnitzer sollte belohnt werden. Gerade mal 30 Sekunden auf dem Feld durfte Bächer mit seinen Teamkollegen jubeln. Nach einem Handelfmeter trat Fröhlich an und verwandelte sicher links unten. Der Anschluss für die Rothosen!
Der VfB drängte auf den Ausgleich und der FC wurde sichtlich nervöser. An dieser Stelle wusste sich die Heimmannschaft nur noch mit überharten Fouls zu helfen. Hagen war nach einem bösen Einsteigen ohne Chance auf den Ball gegen Wirth von hinten mit gelb noch gut bedient. Der Gipfel des unsportlichen Verhaltens ereignete sich in der Nachspielzeit als der bereits ausgewechselte Torschütze Baier einen vielversprechenden Angriff des VfBs mit einem eingeworfenen Ball von der Auswechselbank unterband. Folgerichtig erhielt dieser die glattrote Karte. Da half auch das Beschweren der FC-Bank und das Anschreien des jungen Linienrichters durch den Heimtrainer nicht mehr. In Folge erhielt auch noch Gedik die Ampelkarte nach einem überharten Einsteigen gegen Fröhlich.
Zurück zum Sportlichen: Die Rothosen konnten sich noch die ein oder andere Chance erspielen. Die Beste hatte Langer, welcher den guten FC-Torhüter Grätz bereits überwunden hatte, der Ball aber nur langsam Richtung Torlinie trudelte und so noch vor der Linie von eben genannten Grätz gekratzt wurde. Mit dieser Aktion hielt der Keeper den Sieg fest.


Auf ein Derby folgt bekanntlich immer ein Derby: Nächste Woche empfangen die Rothosen den Nachbarn TSV Presseck-Enchenreuth. Diese konnten ihren Saisonauftakt gegen die zweite Garde der Frösche mit 4:0 gewinnen und stehen derzeit auf Tabellenplatz 2. Nach dem unglücklichen Saisonstart peilt die Kemnitzer-Elf im ersten Heimspiel den ersten Saisonsieg an. Das Spiel verspricht einen spannenden Samstagnachmittag auf der Frankenwaldsportstätte. Zuschauen lohnt sich also!

Startelf: F. Hüttner, T. Ölschlegel, E. Fröhlich, M. Ölschlegel, M. Fichtner, N. Ott, N. Wirth, M. Ünlütaskiran, P. Langer, P. Wirth, M. Karakalpakis

Ersatzbank: S. Weigold (66. Minute), J. Bächer (75. Minute), M. Sensöz (79. Minute), L. Grimm (89. Minute), M. Saine, J. Greim

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