Der VfB verliert gegen den Spitzenreiter!

Der VfB verliert gegen den Spitzenreiter!

Der VfB verliert gegen den Spitzenreiter!

1. FC Waldstein – VfB Helmbrechts 2:0

Nach dem Heimsieg gegen die SG aus dem Hofer Westen, standen die Rothosen vor einer großen Aufgabe: Die Fahrt zum Tabellenführer vom Waldstein. Mit einer Ausbeute von 27 aus 30 möglichen Punkten sind die Titelfavoriten überragend in die Saison gestartet und stehen vollkommen zurecht ganz oben. Dass in Sparneck auch noch die Kärwa anstand, sorgte natürlich für zusätzlichen Zündstoff. Die VfB’ler hätten liebend den Granitlern die Kärwa vermiest, während die Heimelf genau das verhindern wollte.

Die Partie begann ausgeglichen. Auf dem schwierigen Geläuf in Sparneck hatten beide Seiten ihre liebe Müh‘, ihr Spiel aufzuziehen. Die erste Chance des Spiels hatten die Hausherren durch einen Freistoß aus circa 20 Metern, doch der Schuss war kein Problem für Edelmann im VfB-Tor. Die Rothosen waren zwar bemüht, kamen aber nicht bis zum gegnerischen Sechzehner durch und wenn, wurden die wenigen Abschlüsse von der FC-Verteidigung geblockt. Aber auch die Hausherren kamen kaum zu Torchancen, da die Viererkette der Gäste sicher stand. Einzig nach ruhenden Bällen wurden die Gäste torgefährlich, aber auch hier ergab sich nichts Zwingendes. Den letzten Abschluss der ersten Halbzeit hatte Fichtner aus gut 25 Metern, doch sein Versuch flog über das Tor. Folgerichtig ging man mit einem 0:0 in die Pause, das sich der Außenseiter aus Helmbrechts durchaus verdient hatte.

Im zweiten Durchgang lief es aber ganz anders: Bereits mit dem ersten Angriff erzielten die Hausherren das 1:0, da Edelmann nach einem verdeckten Schuss den Ball nicht festhalten und nur zur Seite abwehren konnte. Der freistehende Walter schob zur Führung ein. Der VfB reagierte darauf, indem das Angriffsspiel weiter fokussiert wurde. Nun konnten die kleinen Feldüberlegenheiten auch in zumindest halbwegs gefährliche Torchancen umgemünzt werden, doch wirklich zwingendes war nicht dabei. In dieser Phase kam es zur leider nur zweit-umstrittensten Aktion des Spiels: Nach einem Eckball des VfB’s wurde Fröhlich von hinten vom Gästekeeper umgesprungen. Für die Anhänger der Rothosen ein klarer Elfmeter, die Heimfans sahen es anders. Der Schiedsrichter hielt es bei dieser Situation wie bei so manch anderer auch mit der Heimmannschaft und ließ weiterspielen. Das Spiel wurde danach immer hitziger und auch die verbalen Beschwerden häuften sich. Und genau in dieser Phase schlugen die Hausherren erneut zu und erhöhten auf 2:0 in der 65. Minute. Danach blieb der VfB zwar im Spiel und kam unter anderem durch Shtop und dem eingewechselten Bicak auch noch zu dem ein oder anderen Torabschluss, ein Treffer wollte aber nicht mehr dabei herausspringen. Insgesamt gewinnen die Granitler verdient mit 2:0, da der VfB seine wenigen Chancen nicht nutzen konnte.

Allerdings hinterlässt das Spiel einen Beigeschmack, der alles Sportliche überschattet. Denn nach Spielende kam es noch zu absolut unschönen Szenen zwischen einzelnen Spielern beider Seiten, die wirklich niemand auf einem Fußballplatz sehen will. Von Seiten der Waldsteiner steht der Vorwurf im Raum, dass es im Spiel einen unerkannten Faustschlag gab, von Seiten des VfB’s wird von permanenten Beleidigungen, die teilweise weit unter die Gürtellinie gehen, gesprochen. Und dabei muss man einfach die Frage nach dem Schiedsrichtergespann stellen. Jeder kann zum Beispiel die Szene mit dem strittigen Elfmeter unterschiedlich bewerten und alle Beteiligten haben durchaus eine Vereinsbrille auf. Dass aber ein komplettes Gespann nicht gemerkt haben will, dass ein Spieler von einem anderen Spieler mehrfach beleidigt wird und dann auch noch jede einzelne Szene, jeder Zweikampf, jedes angebliche Foul gegen unseren Spieler gewertet wird, dann muss man sich wirklich fragen, was da los war. Gepaart mit einem Schiedsrichter, der kaum den Mittelkreis verlässt und eine eher fragwürdige Menschenführung an den Tag legt und die Entscheidung, einen Linienrichter anzusetzen, dessen Sohn bei der Heimmannschaft spielt, dann macht das leider aus einer guten Kreisligapartie ein Spiel, an das man sich nicht gerne erinnert.

Trotzdem geht das Kreisligaleben weiter, am kommenden Samstag empfängt der VfB um 15 Uhr den FC Wiesla Hof. Die Hofer stehen mit 18 Punkten knapp vor dem VfB, der mit 15 Punkten im Tabellenmittelfeld bleibt.

Im Anschluss laden wir noch dazu zum (fast) alljährlichen Weinfest. Feiert mit uns den Herbst bei ausgewählten Köstlichkeiten, denn für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt!

vfb98

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