Der VfB verliert gleich doppelt

Der VfB verliert gleich doppelt

Der VfB verliert gleich doppelt

VfB Helmbrechts – 1. FC Höllental 0:3 & SG VfB 2 / TVK 2 – SV Meierhof-Sorg 1:6

Letztes Wochenende kann man leider nicht anders bezeichnen als ein rabenschwarzes für den VfB. Zum einen verlor die erste Mannschaft ihr erstes Ligaspiel seit über zwei Jahren, zum anderen musste auch die “Zweita” eine herbe Niederlage hinnehmen. Im Folgenden erwartet euch jeweils ein Spielbericht:

Die “Ersta” verliert gegen Höllental

Nach zwei mehr oder weniger erfolgreichen Derbys gegen die Nachbarn aus Ort und Wüstenselbitz kamen nun die Teufel aus Issigau und Lichtenberg an die Frankenwaldsportstätte. Der VfB, der so gut in die Saison gestartetet war wie einst Michael Schumacher in seinen besten Zeiten traf auf die weniger gut gestarteten Teufel und die Vorzeichen deuteten auf einen Vorteil von seiten des VfB hin – trotz vielen urlaubs- und verletzungsbedingten Ausfällen.


Punkt 15 Uhr pfiff das Gespann um Schiri Ruß an. Die Rothosen starteten gewohnt mit mehr Druck in die Partie und gaben den Teufeln wenig Raum zum Bewegen. In den ersten 15 Minuten kam der VfB durch Langer, der immer wieder auf der Seite durchbrach sowie auch durch Sturmtank Saine, der immer wieder zwei Verteidiger an sich band, zu Ihren Chancen. Die stabile Defensive um Scherer und Fröhlich schien unüberwindbar und wurde nur in die Bredouille gebracht, wenn der Gegner über die Außen kam. Aber in der 17. Minute wurde eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft der Hausherren konsequent von den Gästen genutzt und so ging der FC Höllental durch durch Göbel in Führung. Wenige Zeigerumdrehungen später schlugen die Gegner härter zu als Conor McGregor, denn ein Fehler von Schneeberger wurde genutzt um über die Außen eine gefährliche Flanke zu verwerten und die Führung weiter auszubauen. Niemand ließ die Köpfe hängen und die Rothosen kamen weiterhin zu ihren Chancen in Form von Langer und Scherer, doch beide konnten den Ausgleich nicht erzielen.

In der Halbzeit merkte die Mannschaft von Trainer Wind, dass dieses Spiel noch nicht verloren war. Bei Wiederanpfiff übten die Jungs, die weit aufgerückt waren, permanenten Druck auf die Gegner aus und zwangen sie so zu Fehlern. In der Zwischenzeit machte sich der angeschlagene “Capitano” Shtop fertig, denn es hielt ihn nicht mehr auf der Bank. Anscheinend saß er auf heißen Kohlen oder es war ein Wespennest in der Nähe. Es wurde Angriff für Angriff vor das Tor von Hüter Lindner gebracht, aber das war leider nicht genug. Immer wieder war ein Bein dazwischen oder eine Glanzparade von Lindner selbst und es war dem VfB nicht vergönnt den Anschluss zu erzielen. Nachdem die Teufel Welle für Welle abgewehrt hatten, gingen Sie ein letztes Mal in die Offensive und schossen ihr drittes Tor. Der “Käs war leider gessn”, wie man so schön sagt. Der souveräne Schiedsrichter Ruß pfiff das Spiel nach einer kleinen Nachspielzeit ab.

Auch die “Zweita” verliert erstmals in dieser Saison

Nach einem starken Auftritt in der Vorwoche gegen den ATS Selbitz 2, ging es diese Woche gegen die Wundertüte aus Meierhof-Sorg. Als Tabellenzweiter hätte der VfB die Chance gehabt durch den Patzer der “Deebricher” den Platz an der Sonne zu ergattern. Vor dem Spiel wusste noch keiner was dieses Spiel mit sich bringt – ein gut aufgelegter Torwart Leupold und Innenverteidiger Sujak die als einzige überhaupt den Willen zeigten und bei denen man sagen kann “die wollen aufsteigen”, ein Spielertrainer in der IV, ein verschossener Elfmeter und Müller als Rechtsverteidiger.

Als das Spiel um kurz nach 17 Uhr angepfiffen wurde, war eigentlich der Ausgang klar. Wie schon die erste Mannschaft machte auch die 2. Mannschaft mehr Druck als Timo Klein auf seine Schüler, wenn sie mal wieder nicht aufpassen. Nach wenigen Minuten hatten aber die Gäste ihre erste Chance in Form von Cernat, der sich in der Mitte wie Romelu Lukaku durchtankte, aber entscheidend von Sujak gestört und der Schuss keine Gefahr für Leupold bedeutete. Nichtsdestotrotz gingen wenige Minuten später die Gäste in Führung – Über die rechte Seite ausgehend gingen die Gäste in den Strafraum, legten vor Leupold quer und Istudor musste nur noch einschieben. Das Konglomerat aus Helmbrechts und Kleinschwarzenbach schüttelten sich den Schock wieder ab und kam in Form von Özdemir zu ihrem ersten Torabschluss, der leider nicht belohnt wurde. Aber wie so oft war es die wackelige rechte Seite, über die die Gegner öfters durchbrachen als die Mongolen bei der chinesischen Mauer und erhöhten so ihr Konto auf zwei Tore. Nach den zwei Gegentoren war bei den Zweitvertretungen die Luft raus und die Gegner kamen zu weiteren Chancen die teilweise nur durch den Verbund Sujak/ Leupold aufgehalten wurden – Einige haben trotz des Ausgangs die Behauptung aufgestellt, dass es das Spiel des Lebens (und wir reden hier nicht von dem bekannten Brettspiel) von beiden war. Einige Auswechslung und eine Trinkpause später wurde ein Angriff der “Zweitn” gefährlich vor das Tor gebracht und Wagner konnte den den Anschlusstreffer erzielen. Nun dachten alle, dass der Ausgleich in der Luft lag, doch es sollte anders kommen: Özdemir trat zum einem Elfmeter für die Hausherren an und verschoss setzte den Ball neben das Tor, der so sicher geglaubte Ausgleich war dahin.

Nach der Halbzeit spielte für kurze Zeit eine Mannschaft die aufsteigen wollte, aber durch viele Individuelle Fehler geriet die SG wieder mit zwei Toren Unterschied in Rückstand. Dieses Gegentor war der Genickbruch für die Heimelf, die sich mehr auflöste als eine Schnecke im Säurebad. Das Spiel plätscherte nun vor sich hin und die Gäste erhöhten im Laufe der Partie noch auf 1:6! Einzig und allein Hüter Leupold ist es zu verdanken, dass dieses Spiel nicht zweistellig ausging.

Das nächste Wochenende vor Augen

Am kommenden Wochenende spielt die “Ersta” um 15 Uhr zuhause gegen den TuS Schauenstein, die “Zweita” empfängt im Anschluss den FSV Unterkotzau zum 9 gegen 9. Beide Mannschaften werden sicher alles geben, um wieder in die Erfolgsspur zu kommen!

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Nik

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