Der VfB gewinnt sein letztes Spiel vor der Winterpause!

Der VfB gewinnt sein letztes Spiel vor der Winterpause!

VfB Helmbrechts – 1.FC Waldstein II 4:2

Die Rothosen gewinnen ihr letztes Punktspiel des Jahres 2019 und bleiben auch im 17. Anlauf in Folge ungeschlagen. Die Reserve des 1. FC Waldstein trat durch eine Spielabsage ihrer ersten Mannschaft mit einer punktuell verstärkten Truppe an, der man deutlich anmerkte, dass sie in dieser Besetzung nichts auf einem Abstiegsrelegationsrang verloren hat.

Gerade in der Anfangsphase biss der VfB mit einen Angriffsbemühungen sprichwörtlich auf Granit. Die meiste Zeit spielten sich die Rothosen den Ball hin und her, die Gäste warteten auf Konter. Nach beinahe einer Viertelstunde gab es dann die erste richtige Torchance des Spiels: Khavari spielte einen langen Ball auf Scherer. Diesem wurde zwar das Spielgerät bei der Ballannahme von einem Verteidiger abgenommen, reaktionsschnell eroberte der zweite Vorstand das Leder aber zurück, drang in den Strafraum der Gäste ein und ließ Torhüter Tögel keine Abwehrchance. Das Tor hatte erst einmal kaum eine Auswirkung auf den Spielstil der beiden Mannschaften. Die Gäste lauerten weiterhin und wurden auch punktuell durch schnelle Gegenstöße gefährlich, der VfB war zwar im Aufbauspiel bemüht, der letzte Pass kam aber in der Regel nicht an. In dieser Phase hatten die Gäste ihre beste Torchance des ersten Durchgangs, als ein Granitler nach einem Eckstoß auf das Tor von Edelmann köpfte. Kapitän Shtop klärte auf der Linie. Kurz vor der Halbzeit schaffte es Innenverteidiger Fröhlich dann mit einem Geniestreich, das 2:0 vorzubereiten: Aus dem Fußgelenk spielte der Leuchtturm der VfB-Verteidigung einen Laufpass über das komplette Mittelfeld hinweg zu Horn, der im richtigen Moment gestartet war. Eine Ballannahme und ein Abschluss später lag der Ball im Tor, Tögel war wieder machtlos. Dieser Treffer von Horn beendete zudem seine persönliche Durststrecke. Seit beinahe 600 Minuten hatte der VfB-Stürmer nicht mehr selbst ins gegnerische Tor getroffen. Sekunden vor Abpfiff des ersten Durchgangs kamen die Gäste dann zu einer weiteren Torchance durch eine Standardsituation. Der Freistoß verfehlte aber den Kasten von VfB-Keeper Edelmann.

Alex Shtop verhinderte auf der Torlinie einen Gegentreffer nach Eckball

Der zweite Durchgang begann mit einem Kuriosum: Nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff überlupfte VfB-Routinier Simsek den Gästetorwart aus knapp 30 Metern Torentfernung. Der scheinbar ungefährliche Abschluss war dabei mehrere Sekunden in der Luft, im entscheidenden Moment verschätzte sich aber der Keeper des 1. FC Waldstein II. Mit dem 3:0 kehrte nun mehr Ruhe auf dem Feld ein, die Granitler waren in dieser Phase kaum gefährlich. In der 67. Minute gab es einen Freistoß für den VfB, eigentlich eine Situation für Kapitän Shtop, der in dieser Saison schon einige solche Chancen zu nutzen wusste. Zur Überraschung der Fans überließ der so sichere Schütze aber Mehrad den Freistoß, der bis dahin nicht gerade als Torjäger in Erscheinung getreten war. Ohne groß zu überlegen lief der „Sechser“ an und hebelte den Ball traumhaft über die Mauer hinweg ins lange Eck. Mit einem 4:0 im Rücken ließ es die Heimmannschaft nun etwas ruhiger angehen und wurde dadurch fahrlässig. Nach einem bösen Fehlpass in der VfB-Hintermannschaft kam Seidel aus knapp 25 Metern frei zum Torschuss und zirkelte den Ball unhaltbar in den Winkel. Die Gäste hatten nun Blut geleckt und es waren immerhin noch 20 Minuten zu spielen. Nun fing der 1. FC Waldstein an offensiv zu spielen und zeigte, dass die Mannschaft wesentlich mehr kann als nur verteidigen. In der 82. Minute kam es zu einem Zweikampf im VfB-Strafraum, der gut leitende Schiedsrichter Dietrich entschied auf Foulelfmeter. Diesen konnte Edelmann ausnahmsweise nicht parieren, wodurch die Gäste noch einmal auf zwei Tore an den VfB herankamen. Kurz vor Schluss vergab Simsek noch eine Großchance, ansonsten geschah nichts mehr.

Für die Jungs von Trainer Thomas Wind geht es jetzt erst einmal in die verdiente Winterpause. Bis Mitte März stehen keine Punktspiele mehr im Kalender der Rothosen. Doch dann geht es gleich richtig los: Am 22.03.2020 muss der VfB beim 1. FC Stammbach zum Spitzenspiel antreten. Bis dahin gilt es in der Wintervorbereitung viel zu tun. Doch es stehen auch erfreuliche Termine im VfB-Kalender: Am 14.12 wird die alljährliche Weihnachtsfeier begangen und am 05.01 richtet der VfB die Stadtmeisterschaft im Hallenfußball aus.

Viel geboten auf dem Weinfest!

Die Helferinnen und Helfer sorgten für reichlich Essbares

Neben dem Heimsieg gab es einen weiteren Grund zum Feiern: Samstagabend wurde das alljährliche Weinfest im VfB-Heim begangen. Die Helferinnen und Helfer trugen mit Zwiebel- und Flammkuchen und verschiedenen Desserts zu einem köstlichen Abend voller Speis und Trank bei.

Die Rothosen gewinnen das Derby zur Kärwa!

Die Rothosen gewinnen das Derby zur Kärwa!

VfB Helmbrechts – TV Kleinschwarzenbach 3:1

Am Kärwasamstag empfing der VfB als ungeschlagener Tabellenzweiter die nach wie vor sieglosen Kleinschwarzenbacher. Trotzdem sollte sich die Partie als wesentlich knapper herausstellen, als es die Tabellenkonstellation vermuten ließ.

Schon früh zeichnete sich ab, dass die ersatzgeschwächten Gäste auf volle Verteidigung und Angriffe über schnell ausgeführte Konter setzten. Zumeist befanden sich fast alle TVK’ler hinter dem Ball, lediglich die Stürmer Ezer und Wagner warteten auf Gegenangriffe. Dieser Spielweise entsprechend hatte der VfB zwar zu großen Teilen der Anfangsphase das Spielgerät, tat sich jedoch schwer, die Abwehrreihen der Gäste zu durchbrechen. Dass fast immer das Bein eines TV-Verteidigers oder der starke Torhüter Leupold im Weg waren, führte dazu, dass die Rothosen schon nach einer Viertelstunde eine Vielzahl an Eckstößen zu verzeichnen hatte, diese brachten allerdings keine Tore. So dauerte es beinahe 25 Minuten, bis der VfB den längst überfälligen Führungstreffer erzielte: Scherer startete beim Zuspiel von Shtop genau im richtigen Moment und stand so plötzlich allein vor dem Tor der Gastmannschaft. Aus wenigen Metern Entfernung ließ er dann keine Abwehrchance mehr zu und schob den Ball überlegt ein. Die Freude über den Führungstreffer sollte allerdings nur kurze Zeit anhalten, denn die Gäste verwandelten ihre erste Torchance der Partie: Wenige Minuten nach dem 1:0 stand die Abwehr der Rothosen viel zu unsortiert, durch einen langen Ball befanden sich die Angreifer des TVK plötzlich in einer Überzahlsituation gegen die aufgerückte Defensive des VfB. Der schnelle Wagner passte in den Lauf von Ezer, der Torhüter Geiger im Duell der Routiniers mit einem Flachschuss überwand. Dieser höchst unnötige Gegentreffer änderte jedoch kaum etwas am Spielverlauf. Die Rothosen behielten die Kontrolle über das Spiel und kamen immer wieder zu Möglichkeiten. Dass die Elf von Trainer Wind nicht bereits zur Pause mit mehreren Treffern in Führung lag, hatte sich die Mannschaft selbst zuzuschreiben. Viel zu oft misslang der letzte Pass, außerdem vergab man beste Chancen auf weitere Tore.

Für den zweiten Durchgang hatten sich die Rothosen viel vorgenommen: Schließlich würde man mit einem fest eingeplanten Heimsieg nicht nur vorerst die Tabellenführung übernehmen, ein Punktverlust zur helmetzer Kärwa kam nicht in Frage. Deshalb blieb der VfB im Angriffsmodus, und spielte weiter munter nach vorne. Weiterhin wurde Chancenwucher betrieben, auch der eingewechselte Kreß hatte kein Glück im Abschluss. So dauerte es beinahe 70 Minuten, bis der VfB wieder in Führung ging. Langer begann über die linke Seite mit einem seiner starken Sololäufe, die man bis dahin schmerzlich im Spiel vermisst hatte, ließ sich auch von einem Foulversuch der Gäste nicht vom Ball trennen und traf schließlich aus spitzem Winkel ins Torwarteck. Auf der anderen Seite kamen die TVK’ler auch weiterhin nur vereinzelt zu Chancen, aber gerade wenn Wagner mit dem Ball am Fuß starten konnte, wurde es gefährlich für die Rothosen. Innerhalb weniger Minuten fällte Simsek den Gästestürmer zweimal, und schrammte nur haarscharf an einer gelb-roten Karte vorbei, was zu hitzigen Diskussionen auf und neben dem Platz führte. In der Nachspielzeit tankte sich Langer noch einmal durch die Abwehr der Gäste und wurde im Strafraum gelegt. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte er selbst zum 3:1 Endstand.

Letztlich gewinnt der VfB verdient gegen aufopferungsvoll kämpfende Kleinschwarzenbacher, die weit mehr zu bieten hatten, als die Tabelle vermuten ließe. Den Derbysieg mussten die Rothosen zudem mit dem Ausfall von Rechtsverteidiger Wirth bitter bezahlen, der mit einer Muskelverletzung mehrere Wochen pausieren muss. Der gesamte Verein wünscht ihm alles Gute und eine baldige Genesung!

Mit dem Spiel gegen den TVK endet zudem die Hinrunde in der Kreisklasse Frankenwald. Da das Spiel gegen den FC Frankenwald II wetterbedingt ins neue Jahr verlegt wurde, hatten es die Helmetzer nicht selbst in der Hand, Herbstmeister zu werden. Mit einem Spiel und zwei Punkten mehr auf dem Konto holt sich der FC Stammbach diesen inoffiziellen Titel. Trotzdem ist es nicht zu leugnen, dass die Jungs von Trainer Wind bis hierhin eine tolle Saison spielen: Mit einem Torverhältnis von 52 zu 17 hat man die beste Abwehr der Liga und den zweitbesten Sturm. Zudem stellt man mit Langer den besten Torschützen, der bereits 20 Mal zuschlagen konnte. Auch der Vergleich mit der letzten Saison zeigt, dass sich beim VfB viel getan hat: Mit nun 36 Punkten bei 14 absolvierten Spielen hat man bereits einen Zähler mehr, als nach der kompletten letzten Spielzeit.

Doch zum Feiern ist nur wenig Zeit: Bereits am kommenden Samstag, dem 26.10 tritt der VfB zum Auftakt der Rückrunde bei der SG SV Froschbachtal II / TSV Bad Steben I an. Das Hinspiel gewannen die Rothosen mit 4:2, trotzdem müssen sie alles in die Waagschale werfen, um bei der SG die drei Punkte zu holen. Die Partie findet um 14:30 in Thierbach statt.

Volles Haus zur Kärwa!

Nach dem Heimspiel gegen den TVK lud der VfB zudem zum alljährlichen Kärwaessen ein. Mehr als 150 Essensanmeldungen waren im Vorfeld beim Verein eingegangen und so entstand bei Krefleisch, Gansbrust und weiteren Köstlichkeiten gepaart mit dem ein oder anderen Kaltgetränk eine herrlich ausgelassene Kärwastimmung. Der Verein bedankt sich herzlich bei alle Gästen für ihr Kommen und bei allen Helfern für den reibungslosen Ablauf eines tollen Abends!