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Heimsieg gegen die Hofer SG!

Heimsieg gegen die Hofer SG!

VfB Helmbrechts – SG ATS Hof/West / ESV Hof 5:2

Nach dem Derbysieg gegen den FC Frankenwald galt es für die Rothosen, ihren Vorsprung auf die Abstiegsränge weiter auszubauen und sich im Tabellenmittelfeld festzusetzen. Doch dafür musste gegen den Vorletzten aus Hof erst einmal ein Heimsieg her. Obwohl die Mannschaft von Trainer Nikolaidis noch ohne Sieg war, war doch die spielerische Klasse der Gäste nicht zu unterschätzen.

Die Anfangsphase der Partie zeigte ein gemischtes Bild. Der VfB war zwar die spielbestimmende Mannschaft und hatte relativ viel Ballbesitz, allerdings zeigte man sich bei weitem nicht so angriffslustig und zielstrebig beim Spiel nach vorne, wie es noch gegen den FC Frankenwald der Fall war. Der letzte Pass kam nur sehr selten an und wenn doch, wurde die nachfolgende Torchance leichtfertig vergeben.

Die Gäste präsentieren sich da wesentlich effizienter: Nach einem Eckball prüfte Manneh ungewollt seinen eigenen Torhüter mit einem Kopfball aufs eigene Tor, den der VfB-Keeper glänzend parierte. Von dort sprang der Ball zu einem Stürmer der Hofer, doch auch dessen Schuss parierte Edelmann. Allerdings sprang der Ball wieder zum selben Stürmer. Seinen nächsten Abschluss wehrten Wirth und Grießhammer ab, doch den insgesamt vierten Versuch aufs VfB-Tor konnte dann niemand mehr verteidigen. 0:1 für die SG aus Hof. Dass ausgerechnet Sürmeli diese Führung erzielte, war umso ironischer, hatte er nämlich wenige Minuten vorher bereits den ersten Volltreffer des Tages gelandet: Nach einem umstrittenen Einwurf schoss Sürmeli den Ball in Richtung der Zuschauer und traf perfekt das Bierglas von Pierre B. aus H. Die Vereinsheimbewirtung erkannte den Vorfall jedoch in Windeseile und kümmerte sich um einen Ersatz.

Die Rothosen reagierten auf den Rückstand ähnlich souverän und spielten nun deutlich engagierter in Richtung Gästetor. Nur vier Minuten nach dem Rückstand war Scherer frei vor eben diesem und vollstreckte humorlos zum 1:1 Ausgleich. Doch Sürmelis Halbzeit der Volltreffer war noch nicht vorbei: Mit einem absoluten – leicht abgefälschten – Sonntagsschuss traf er in der 39. Minute in den Winkel, Edelmann hatte keine Chance. 1:2 für die SG. Und wieder musste der VfB einem Rückstand hinterherlaufen, gegen Gäste, die spätestens seit der 30. Minute absolut ebenbürtig waren. Doch als alle dachten, dass die Gäste die nicht unverdiente Führung mit in die Halbzeit nehmen könnten, schlug der VfB erneut zu: Wieder machte sich Scherer auf in Richtung SG-Tor, doch wurde von Verteidiger Arcuri gestört. Dieser traf das Leder unglücklich mit einem Abwehrversuch und manövrierte es so zum 2:2 ins eigene Tor.

Im zweiten Durchgang wurden die Rothosen nun immer stärker und drängten nun ihrerseits auf die Führung. Die Gäste kamen zwar vereinzelt zu ihren Chancen, der VfB kam aber immer wieder zum Abschluss. In der 68. Minute erzielte Langer nach einem ähnlich chaotischem Herumgestochere, bei dem innerhalb von einer halben Minute wieder fünf Schüsse abgegeben wurden, die Führung für die Rothosen. Nur eine Minute danach hatten die Gäste ihre beste Chance der zweiten Halbzeit, doch Edelmann parierte glänzend. In der 73. Minute bewies Trainer Wind dann ein goldenes Händchen: Langer schickte den nur wenige Sekunden vorher eingewechselten Jallow auf die Reise, der umdribbelte zwei Gegenspieler und wurde dann im gegnerischen Sechzehner gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte Langer sicher. Nur ein paar Minuten später stand Ünlütaskiran nach einem starken Lauf allein vor dem Gästetorhüter und vollendete souverän zum 5:2 für die Hausherren.

Danach flachte die Partie merklich ab, es gab kaum noch Torchancen. Die größte Aufregung der restlichen Spielzeit rührte daher, dass es kurz vor dem Ende zu einer Rudelbildung mit etlichen gelben und einer gelb-roten Karte für die Gäste kam, bei der jedoch außer ein paar unschönen Worten nichts passierte.

Insgesamt gewannen die Rothosen durch eine Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit verdient, gerade im ersten Durchgang hätte das Spiel aber ganz anders ausgehen können.Am kommenden Samstag fährt der VfB zum Tabellenführer 1. FC Waldstein. Die Granitler stehen mit 27 Punkten aus 10 Spielen zurecht am oberen Ende der Tabelle. Gegen die Aufstiegsfavoriten aus Weißdorf und Sparneck wird es ein ganzes Stück Arbeit werden, um Punkte mit nach Helmbrechts zu nehmen.

Der VfB lädt zum Weinfest 2021!

2020 musste unser Weinfest – wie so vieles – coronabedingt leider ausfallen. Wir freuen uns deshalb umso mehr, dass wir euch nach dem gelungenen Lampionfest vor einigen Wochen gleich noch einmal zu uns einladen dürfen! Am nächsten Samstag, dem 02.10. veranstalten wir unser (fast) alljährliches Weinfest. Also kommt vorbei, für Speis und Trank ist gesorgt!

Die Freude überwiegt nach einem schwierigen Doppelspieltag!

Die Freude überwiegt nach einem schwierigen Doppelspieltag!

VfB – 1. FC Martinsreuth 0:1 und FC Frankenwald – VfB 1:3

Hinter den Rothosen liegt ein anstrengendes Wochenende. Mit dem 1. FC Martinsreuth und dem FC Frankenwald hatte man es innerhalb von nur wenigen Tagen mit dem Vorjahresvierten und dem Vizemeister der Saison 2019/21 zu tun. Von vornherein war klar, dass nur dann Punkte auf dem VfB-Konto landen, wenn man gegen diese beiden etablierten Kreisligatruppen alles gibt.

Niederlage in Unterzahl!

Doch gegen die Martinsreuther schien zunächst nichts zusammenzupassen. Zwar hatten die Gäste in der Anfangsphase kaum hochprozentige Torchancen, aber sehr wohl mehr Spielanteile als die Rothosen. Die Helmbrechtser wirkten fahrig, verloren viele Zweikämpfe im Mittelfeld und leisteten sich den ein oder anderen Fehler im Passspiel, wohingegen die Gäste sich durch eine klare Grundordnung und eine konzentrierte Herangehensweise Vorteile verschaffen konnten. Eine solche Unachtsamkeit führte auch zu einem Ballverlust im Aufbauspiel der Helmetzer, die Martinsreuther schalteten schnell um und schickten Stürmer Schwabe auf die Reise zum Tor von VfB-Keeper Edelmann. Kurz vor dem Sechzehner ging dann auch noch Cisse zu ungestüm in den Zweikampf und brachte Schwabe als letzter Mann zu Fall. Notbremse. Platzverweis in der 25. Minute für den VfB.

Nun mit einem Mann weniger hatten es die Rothosen noch schwieriger, gegen die sowieso schon sicheren Martinsreuther zu bestehen, allerdings kamen die Gäste gegen die umgebaute, aber gut funktionierende Verteidigung um Wirth, Scherer, Fröhlich und Fichtner zunächst nicht zu wirklich zwingenden Abschlüssen. Dies sollte sich jedoch wenig später schlagartig ändern: Bei einer Ecke war Abwehr-Routinier Hick auf einmal völlig frei und köpfte zur Führung für die Gäste ein. Nach der Führung gingen die Gäste ein wenig vom Gas und konzentrierten sich aufs Verteidigen, der VfB kam mit nur zehn Mann nicht durch. So geschah wenig bis zum Halbzeitpfiff.

In der zweiten Halbzeit begann der VfB wesentlich besser. Auch wenn aufgrund der Unterzahl kein großer Ansturm der Rothosen folgte, waren vor allem Manneh, Langer und Ünlütaskiran stets Unruheherde und versuchten vornehmlich durch Dribblings, vor das Tor der Gäste zu kommen. Auf diese Weise sprangen vor allem Standardisationen in Form von Eckbällen und Freistößen heraus. Eine solche Ecke führte fast zum Ausgleich, doch der aufgerückte Fröhlich brachte das Spielgerät nicht im Gästetor unter. Der VfB kämpfte immer weiter und hatte im zweiten Durchgang trotz Unterzahl sogar mehr Torchancen als die Gäste. Die beste Chance dabei hatte Langer kurz vor Schluss, doch sein Schuss aus spitzem Winkel ging über das Tor. So blieb es am Ende beim nicht unverdienten Auswärtssieg für Martinsreuth, doch auch die Rothosen hatten Gelegenheiten, mindestens einen Punkt an der Frankenwaldsportstätte zu behalten.

Derbysieg zur Kärwa in Gösmes!

Zwei Tage nach dieser Niederlage ging es auf zum Derby. In Gösmes wartete der FC Frankenwald. Die Frankenwälder hatten schwierige Wochen hinter sich und entließen nur wenige Tage vor dem Spiel gegen den VfB ihren Spielertrainer Fabian „Alu“ Rauh. Trotzdem waren die FC’ler in der Vorsaison auf dem zweiten Platz gelandet und durften auf keinen Fall unterschätzt werden. Im Vergleich zum vorherigen Spiel begann der VfB viel wacher, war wesentlich präsenter und zeigte eine viel bessere Körpersprache als zuvor. Schon nach wenigen Minuten kam Langer zu einer 100-prozentigen Möglichkeit, als er einen schwachen Rückpass der FC-Verteidigung abfing und allein vor Torhüter Friedrich auftauchte. Doch dieser behielt im eins-gegen-eins die Oberhand. Nur wenige Minuten später wäre fast auf der anderen Seite das Tor gefallen, nachdem Edelmann sich bei einem eigentlich harmlosen Ball verschätzte und der Ball vor den Füßen eines FC-Stürmers landete – während Edelmann nicht im Tor war. Doch auch diese Chance blieb ungenutzt. Den Zuschauern bot sich eine flotte Partie mit Torgelegenheiten im Minutentakt. Und ausgerechnet eine der wohl ungefährlichsten Aktionen führte zur verdienten 0:1 Führung für den VfB: Nach einer Ecke lenkte Manneh den Ball ganz kurz vor Torhüter Friedrich noch leicht mit dem Kopf ab, der dadurch ins Straucheln kam und den Ball über die Torlinie fallen ließ. Kurz danach hätte Manneh auf 0:2 erhöhen können, doch sein Schuss aus 10 Metern Torentfernung ging über das Gehäuse. Auf der anderen Seite wurde es jedoch auch immer gefährlich, sobald die FC-Offensive um Krumpholz, Jahrsdörfer und M. Angles in Tornähe kamen, doch vor allem Scherer und Fröhlich konnten die allermeisten brenzligen Situationen entschärfen. So ging es mit einem 0:1 in die Halbzeit.

Im zweiten Durchgang kamen die Hausherren ein wenig besser ins Spiel und drückten auf den Ausgleich, doch der VfB hielt auch gut dagegen. In der 58. Minute konnte der FC jedoch erstmals die VfB-Abwehr komplett durchbrechen, als S. Wirth frei vor Edelmann auftauchte und humorlos zum 1:1 einschoss. Die Rothosen reklamierten eine angebliche Abseitsposition von Wirth, doch das Schiedsrichtergespann sah die Sache anders und ließ den Treffer zählen. Nun begann die wohl stärkste Phase für die Hausherren. Hatte der VfB noch in der ersten Halbzeit ein klares Chancenplus, war es nun der FC, der regelmäßig aufs Tor schoss. Und genau in dieser Phase schlug der VfB zu: Der FC war inzwischen weit aufgerückt, nach einem langen Ball schüttelte Manneh seine Verfolger ab und war nun allein vor Friedrich. Und dieses Mal sollte Friedrich nicht der Sieger im eins-gegen-eins bleiben, Manneh schob zum 1:2 ein! Mit der erneuten Führung wurde der VfB nun auch immer sicherer, aber die Partie auch immer hitziger. Es kam immer wieder zu kleineren und größeren Fouls, die aber auch ein bisschen zu einem Derby dazugehören. In der Nachspielzeit machte dann Joker Jallow alles klar: Ünlütaskiran verlängerte einen langen Ball mit dem Kopf auf Langer, der nahm Fahrt auf und passte zum mitgelaufenen Jallow. Eigentlich hätte der Neuzugang noch ein paar Meter gehen können, doch er entschied sich für einen Schuss aus knappen 20 Metern – und drosch den Ball in den Winkel!

Insgesamt überwiegt beim VfB nach diesem harten Wochenende die Freude über den Derbysieg, auch wenn im Freitagabendspiel mehr drin hätte sein können. Am nächsten Samstag empfängt der VfB um 14 Uhr die SG ATS Hof West / ESV Hof. Obwohl die Hofer Spielgemeinschaft momentan mit zwei Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz steht, darf man sie auf keinen Fall unterschätzen!

Die Rothosen gewinnen erstmals auswärts!

Die Rothosen gewinnen erstmals auswärts!

FSV Viktoria Hof – VfB Helmbrechts 1:4

Nach zuletzt zwei Niederlagen und dem damit verbundenen Abrutschen auf einen Relegationsplatz standen die Rothosen vor dem Duell beim FSV Viktoria Hof schon etwas unter Zugzwang. Gleichzeitig wussten man auf Seiten des VfBs um die Wichtigkeit dieser Begegnung, denn mit einem Sieg konnte man wieder an einigen Vereinen – unter anderem auch an den Hofern – vorbeiziehen.

Viktoria stand also gegenüber, Viktoria (lateinisch für Sieg, die Redaktion) sollte es dementsprechend auch werden. Von Beginn an spielten beide Mannschaften munter drauf los und der VfB hatte nach wenigen Minuten auch die ersten Halbchancen zu verzeichnen. Der erste Treffer der Partie fiel dann aber auf der Gegenseite: Einen Pass im Aufbauspiel fingen die Hofer ab und schalteten dann blitzschnell um, Lauterbach wurde über rechts auf die Reise geschickt und fand mit einer flachen Hereingabe Spielertrainer Maier, der sich die Chance nicht nehmen ließ und das 1:0 für die Hofer markierte. Die Rothosen brauchten ein paar Minuten, um diesen Schock zu verdauen, waren sie doch bis dato die aktivere Mannschaft. Just in dieser Phase hätten die Hofer den Vorsprung ausbauen können, doch ein Distanzschuss klatschte an den Querbalken und den Nachschuss setzte erneut Maier neben das Tor. Doch nach dieser Schrecksekunde intensivierten die VfB’ler ihre Angriffsbemühungen und kamen durch einige sehenswerte Spielzüge zu guten Gelegenheiten. Doch entweder war im allerletzten Moment noch ein Abwehrbein dazwischen oder FSV-Keeper Maier war zur Stelle. Je länger die erste Halbzeit andauerte, desto mehr gab der VfB den Ton an. Die Heimelf kam nun kaum mehr zu Entlastungsangriffen. Das Einzige was fehlte, war ein Tor. Trainer Wind forderte daher mehr Abschlüsse von seinem Team. Einen abgefälschten Schuss von Freitag und einen Freistoß von Shtop parierte der FSV-Schlussmann noch, kurz vor dem Pausenpfiff fiel dann jedoch endlich der erlösende Ausgleich. Ünlütaskiran fasste sich ein Herz, zog aus 25 Metern einfach mal ab und zur Überraschung aller ließ der ansonsten tadellos agierende FSV-Keeper den Aufsetzer durch die Hosenträger – 1:1.

Die ersten zehn Minuten nach der Pause machte der VfB weiter mächtig Druck, verpasste es aber in Führung zu gehen. Die beste Chance hatte dabei Manneh, der von Ünlütaskiran schön geschickt wurde und im eins-gegen-eins mit dem gegnerischen Schlussmann das Nachsehen hatte. Danach kamen die Hofer aber wieder besser ins Spiel und prüften mit ein paar Distanzschüssen VfB-Torwart Edelmann. Dieser war aber auf dem Posten und konnte die Abschlüsse parieren. In der 72. Minute sorgte ein sauber herausgespielter Angriff für die VfB-Führung. Über Fichtner und Manneh kam der Ball links zu Ünlütaskiran, dieser flankte flach auf Scherer und der wieder in der Offensive agierende Vorstand, Jugendtrainer, Torjäger und Pfennigfuchser schob den Ball unten rechts zur Führung für den VfB ein. Spätestens mit dem 1:3 durch Manneh war der Widerstand der Hausherren gebrochen, als dieser in Minute 80 vom rechten Strafraumeck den Ball gekonnt ins linke obere Eck schlenzte. Die mitgereisten VfB-Anhänger durften kurz vor Schluss sogar noch einen vierten Treffer bejubeln, als der eingewechselte Saine nach Steckpass von Fichtner noch FSV-Torwart Maier umkurvte und den 1:4-Endstand erzielte.

Durch diesen wichtigen Auswärtssieg konnten sich die Rothosen nun wieder auf Rang 9 in der Tabelle vorarbeiten und können nun am kommenden Doppelspieltag ohne großen Druck in die beiden schwierigen Spiele gegen den 1.FC Martinsreuth und den FC Frankenwald gehen. Das Heimspiel gegen Martinsreuth findet am Freitag um 17:45 Uhr statt, bevor es am Sonntag um 15:00 Uhr zum Kärwa-Spiel nach Gösmes geht.

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Die Zweita verspielt eine 2:0 Führung!

Die Zweita verspielt eine 2:0 Führung!

SG VfB 2 / TVK 2 – FSV Unterkotzau 2 2:2

Eigentlich hatte sich die Zweita von VfB und TVK darauf eingestellt, gegen die Tabellenletzten vom FSV Unterkotzau 2 in einem 9 gegen 9 zu spielen. Bei der Größe des Platzes in Helmbrechts ein Traum für alle Marathonläufer, ein Albtraum für die gepflegten Bierbäuche der A-Klassen-Elite. Deshalb war absolut niemand bös‘, als die Gäste anfragten, ob man nicht doch 11 gegen 11 spielen wolle. Dankend nahm die SG dieses Angebot an.

Das am späten Samstagnachmittag stattfindende Spiel stand in den ersten Minuten ganz im Sinne der Gastgeber. Die Gäste hatten sichtlich Mühe, mit dem Tempo der schnellen Flügelflitzer Schramm und Dietzel mitzuhalten, im Sturm wirbelten Spielertrainer Ezer und Fries und erspielten sich schon früh Chancen. Als Kapitän agierte Mittelfeldspieler Mehrad mit der Rückennummer 10. Er wird in diesem Spielbericht noch wichtig werden. Denn es war Mehrad, der nach 16 Minuten einen weiten Ball auf Schramm schlug, der sich über Außen durchsetzte, in die Mitte zog und zum 1:0 einschoss. Die Gäste reklamierten erfolglos Abseits, es war jedoch nicht das einzige Mal in diesem Spiel, dass der Schiedsrichter bei seiner Meinung – zu Recht oder nicht – blieb. Das Konglomerat aus VfB und TVK machte weiter Druck und traf nur wenige Minuten später zum vermeintlichen 2:0 durch einen schönen Kopfball von Ali Ezer, doch dieses Mal entschied der Schiedsrichter auf Abseits. Wenig später hätte Fries das 2:0 erzielen können – ja sogar müssen. Doch er vergab eine Großchance, als Schramm den Ball von Links vor die Torlinie brachte, Fries den Ball jedoch am Gehäuse vorbeizog. Die Gäste nahmen nun auch immer aktiver am Spiel teil und kamen vor allem durch Unachtsamkeiten in der Defensive der Hausherren zu Chancen. Nach einem Eckball für den FSV ging es aber dann ganz schnell in die andere Richtung, denn Schramm schnappte sich den Ball und spurtete los in Richtung FSV-Tor. Den jungen Flügelflitzer konnte dabei niemand stoppen, nach einem Doppelpass mit dem mitgelaufenen Fries war Schramm dann komplett frei vor dem Gehäuse der Gäste und schnürte den Doppelpack zum 2:0. Dies war auch das Ergebnis zur Pause, da die SG viele weitere Chancen, wie zum Beispiel einen Schuss von Mehrad aus 16 Metern oder drölf Schüsse von Schramm aus allen möglichen Entfernungen nicht zu einer höheren Führung nutzen konnten.

Nach der Halbzeit wechselte Ezer vor allem verletzungsbedingt ordentlich durch. Die angeschlagenen Ott und Amar Sujak durch Seuß und Elvir Sujak ersetzt, Ezer selbst musste sich bereits im ersten Durchgang mit einer Verletzung auswechseln. Die zweite Halbzeit begann recht chancenarm, die SG verwaltete ihre Führung, die Gäste kamen nicht zu zwingenden Abschlüssen. Dies änderte sich erst in der 57. Minute: SG-Verteidiger Stögbauer wurde klar gefoult und verlor deshalb den Ball an einen FSV-Stürmer. Grießhammer eskalierte derart über den ausbleibenden Pfiff, dass er komplett den Faden und auch den nachfolgenden Zweikampf verlor. Dadurch war Angreifer Seith vollkommen frei vor Torhüter Müller, gestört wurde er höchstens noch akustisch von Grießhammers Rumgeplärre. Doch auch davon ließ er sich nicht mehr beirren und schon zum 2:1 ein. Die SG war nun sichtlich von der Rolle wie benutztes Klopapier und hatte Probleme, ins Spiel zurückzufinden. So ergaben sich weitere Möglichkeiten für die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste, die dank großzügiger Mithilfe von Keeper Müller den Ausgleich erzielten: Ein Fernschuss aus über 20 Metern kam direkt auf Müller zu, doch statt den Ball in die Hände zu nehmen wollte er ihn erst einmal am Körper abtropfen lassen. Dabei prallte das Leder ungewöhnlich auf dem Boden auf und rollte an Müller vorbei über die Torlinie. Mit dem 2:2 kam nun eine ordentliche Prise Salz ins Spiel. Beide Mannschaften hatten immer weniger Interesse an einem gepflegten Samstagnachmittagskick, die Frankenwaldsportstätte wurde etwas zwischen MMA-Arena und Debattierclub. Die Fouls wurden härter, die Diskussionen um jeden einzelnen (ausgebliebenen) Pfiff langwieriger und rhetorisch schwächer.

Hier ein kleiner Dialog zwischen namentlich nicht genannten Spielern:
A: „Steh auf die Schauspieler!“
B: „Achja? Komm doch her!“
A: „Achja? Komm du doch her!“ Undsoweiter.
Höhepunkt des ganzen war die vollkommen verdiente gelb-rote Karte für SG-Kapitän Mehrad, der auch nach dem 32. Foul und der 33. Diskussion immer noch nicht genug hatte und immer weiter stichelte und foulte, sodass dem Schiedsrichter keine Wahl blieb und ihn 10 Minuten vor dem Ende zum Duschen schickte. Doch mit dieser Überzahl konnten die Gäste wenig anfangen, die favorisierten Hausherren mussten sich aufs Verteidigen konzentrieren. So blieb es bis zum Ende beim Unentschieden. Nach dem Spiel konnten immerhin alle bekannten Differenzen aus der Welt geschafft werden, sodass hoffentlich niemand seinen Samstagabend mit bösem Blut begann.

Am kommenden Wochenende wird es ernst für die SG: Am Sonntag trifft man auswärts um 15 Uhr auf den Tabellenführer SG Lippertsgrün – Marlesreuth. Ohne Spielertrainer Ezer muss die SG dort alles in die Waagschale werfen, um Punkte zu entführen.

Die Rothosen verlieren gegen Schauenstein!

Die Rothosen verlieren gegen Schauenstein!

VfB Helmbrechts – TuS Schauenstein 0:3

Nach der enttäuschenden 0:3-Niederlage gegen Höllental kreuzte nun der Nachbarverein aus Schauenstein an der Frankenwaldsportstätte auf. Die Gäste gewannen zuletzt drei Spiele in Serie und galten daher als klarer Favorit, zumal der VfB erneut auf einige Spieler verzichten musste. Doch vor allem in der ersten halben Stunde machten die Rothosen ihre Sache ordentlich und gestalteten das Spiel weitestgehend ausgeglichen. Freilich hatte der TuS die ein oder andere Chance, doch erst durch einen von Wunderlich verwandelten Foulelfmeter in der 30.Minute gelang den Gästen die Führung. Nur kurze Zeit später wurde Manneh im Strafraum der Schauensteiner getroffen, doch Schiedsrichter Bächer ließ zum Unverständnis der VfB’ler weiterspielen. Statt eines möglichen Ausgleichstreffers kam es vor der Pause dann noch dicker: Die ballsicheren Gäste nahmen im Mittelfeld Tempo auf, spielten schnell in die Tiefe und bestraften die unsortierte Helmbrechtser Hintermannschaft mit dem 2:0.

In der Pause nahmen sich die Jungs von Trainer Thomas Wind vor, noch einmal für Spannung in der Partie zu sorgen. Doch es waren noch keine fünf Minuten im zweiten Durchgang gespielt, da folgte bereits der nächste Nackenschlag: An der Strafraumgrenze wurde TuS-Akteur Saalfrank gefoult, Tendenz knapp außerhalb. Schiedrichter Bächer – definitiv kein Heim-Schiedsrichter an diesem Tag – entschied jedoch erneut auf Strafstoß. M. Tag, der bereits das 2:0 erzielte, ließ sich die Chance nicht nehmen und erzielte das 3:0. Die Vorentscheidung. Der VfB steckte aber bis zum Ende nicht auf und kam noch zu ein paar nennenswerten Aktionen. So etwa erzielte Scherer das vermeintliche 1:3, doch stand er dabei wohl in der verbotenen Zone, weshalb der Treffer nicht zählte. Außerdem nutzte Manneh eine Großchance nicht und setzte nach schöner Vorarbeit von Scherer den Ball aus wenigen Metern nur an den linken Pfosten. Auch die Gäste hatten noch einige gute Gelegenheiten, scheiterten aber am stark aufgelegten Edelmann.

So stand am Ende zwar eine verdiente Niederlage zu Buche, die gegen einen guten Gegner allerdings eher zu verschmerzen ist, als der schwache Auftritt in der Vorwoche. Mit der gezeigten Leistung gegen den TuS wäre gegen die Höllentaler sicher mehr drin gewesen. Durch die eigene Niederlage und einige Siege der Konkurrenten befindet man sich nun auf einem Relegationsplatz. Jetzt gilt es im Hinblick auf das wichtige Auswärtsspiel beim FSV Viktoria Hof nochmals eine Schippe drauf zu legen und mit hoffentlich vollzähliger Mannschaft zurück in die Erfolgsspur zu kommen.

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Die Zweita bleibt ungeschlagen!

Die Zweita bleibt ungeschlagen!

ATS Selbitz 2 – SG VfB 2 / TVK 2 0:0

Die zweite Mannschaft aus VfB Helmbrechts und TV Kleinschwarzenbach kann ihre gute Form zumindest teilweise bestätigen und bleibt auch im vierten Saisonspiel ohne Niederlage. Gegen die ersatzgeschwächte Reserve vom ATS Selbitz hätte dennoch mehr drin sein können – und vielleicht auch müssen.

Die Zweita kam nämlich mit einem durchaus guten Kader beim ATS an, so waren von VfB-Seiten mit Kreß, Seel, Mehrad und Grießhammer immerhin vier Spieler dabei, die zumeist im Kreise der Kreisligamannschaft oder zumindest an deren Bierzeltgarnituren zu finden sind. Und auch auf TVK-Seite war mit Ex-VfB-Keeper Frey (der jetzt einen sehr süßen Hund hat!), Knörnschild, Ruppert, Özdemir und natürlich Spielertrainer Ezer einiges an Qualität geboten, die gut und gerne in deren erster Mannschaft eine Rolle spielen könnten. Doch trotzdem taten sich die Gäste aus Helmbrechts und Kleinschwarzenbach sehr schwer damit, das Spiel in den Griff zu kriegen, als ob sie Butterfinger gehabt hätten.

Die Hausherren verteidigten gut und spielten ruppig – aber nicht unfair. Das Aufbauspiel der Gastgeber beschränkte sich zwar darauf, lange Bälle auf den schnellen Mittelstürmer Häßler zu schlagen, aber man will ja keinen Schönheitspreis gewinnen, sondern ein Fußballspiel.

Und genau hier lag die Crux für die Gäste. Auch wenn man optisch überlegen war und tendenziell mehr Ballbesitz als die Gastgeber hatte, Kapital konnte man nicht daraus schlagen – man gewinnt eine Partie Monopoly ja auch nicht mit der Badstraße, wie Patrick Müller immer sagt. Die wenigen Torchancen, die sich die SG erspielen konnte, waren zumeist Zufallsprodukte oder kamen durch Standardsituationen, wie die Chance durch Seel nach Freistoßflanke von Grießhammer oder der Schuss von Lauterbach nach Eckball von Seel. Auf der anderen Seite brachte sich die SG immer mal wieder selber in Bedrängnis, wenn man den Ball im Aufbauspiel verlor und die Heimmannschaft dann einen ihrer langen Bälle spielte. Wirklich gefährlich wurde es aber weder für Torhüter Frey auf SG-Seite, noch für Thomas Müller auf ATS-Seite.

Für den zweiten Durchgang hatte sich die SG deshalb einiges vorgenommen. Grießhammer ging für Mehrad auf die 10er-Position, um seinem Freigeist freien Lauf zu lassen. Kritiker würden sagen, dass er hinten zu viele Bälle vertändelt hatte. Trotzdem wirkte die SG nun lebendiger und versuchte häufiger, den Ball in Richtung Strafraum zu bekommen. Ein weiter Ball in den Sechzehner der Gäste führte auch zu einer kurzen Schrecksekunde, da Grießhammer nur mit Augen auf den hohen Ball in den doch eher massigen Heimtorhüter prallte und zu Boden ging. Zuschauer verglichen die Szene mit einem klassischen Clothesline von Wrestlingstar John Cena (zur Zeit zu sehen in “The Suicide Squad” und “Fast & Furios 9″… oder 10… oder sowas). Der Aushilfsspielmacher der SG konnte allerdings weitermachen und kam sogar nach Ablage von Seel wenig später zu einem der wenigen Torschüsse aus 16 Metern. Die acht zahlenden Zuschauer erbebten, doch Müller wollte Grießhammer sein erstes Tor seit 2016 nicht vergönnen.

Die Chancenarmut führte nun langsam aber sicher auf beiden Seiten zu ernsthaften Frustrationen, es kam immer wieder zu kleinen Fouls und Wortgefechten, aber nie war etwas so Schlimmes dabei, dass Schiedsrichter Thüroff die Fassung verlor.

“Der Kick hat echt keinen Sieger verdient”

ein namentlich nicht genannter Spieler des ATS Selbitz 2

Bis zum Abpfiff passierte dann nicht mehr viel, waren ja auch keine Tomaten im Spiel. Und ja, das war ein ganz sparsamer Witz, aber damit passt er ein wenig zu dieser Partie, die laut einem nicht genannten Heimspieler auch einfach keinen Sieger verdient hatte.

Die SG hat am kommenden Samstag um 17 Uhr zuhause in Helmbrechts die Chance, ihre ungeschlagene Serie gegen die SV Meierhof-Sorg auszubauen. Doch die SV ist auf keinen Fall zu unterschätzen, in der vergangenen Saison galt man lange Zeit als eine der besten Mannschaften. Es wird auf jeden Fall ein harter Kick für die Jungs von Trainer Ezer.

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Kein Sieger im Derby zwischen Ort und Helmbrechts

Kein Sieger im Derby zwischen Ort und Helmbrechts

VfB Helmbrechts – FC Ort 1:1

Bei bestem Fußballwetter stand das erste Mal seit Jahren wieder ein Derby für die Rothosen in der Kreisliga an. Der FC Ort gastierte an der Frankenwaldsportstätte in einem Derby, in dem eigentlich mehr Karten hätten fliegen sollen als Fußballer im Sommer nach Mallorca, um dort im Bierkönig die Hopfenkaltschalen zu verköstigen.

Vorweg ist bekannt zu geben, dass der Name Patrick Müller sich auch im folgenden Bericht auf den Spieler des FC Ort bezieht, da Patrick Müller Nummer 2 lieber sein Können weiter in der A-Klasse und im Schreiben von Spielberichten zur Schau stellt.

Schiedsrichter-Urgestein Kuhbandner pfiff pünktlich um 18:30Uhr an. Die Jungs vom VfB starteten mit Druck und kamen in den ersten Minuten immer wieder über die Außenbahnen zu Chancen, die jedoch nicht den Weg zu FC-Keeper Kaufmann fanden. Nach nicht einmal einer viertel Stunde zückte der Schiedsrichter seine erste von vielen weiteren gelben Karton für Ballwegschlagen. Torhüter Patrick Kaufmann versuchte die Ruhe auf und neben dem Platz (einige Zuschauer verwechselten wohl das Derby mit einer interessanten Schachpartie und waren deshalb besonders still) mit imposanten Leo-Rufen und gut hörbaren Anweisungen zu brechen. Zwischenzeitlich wurde die Copacabana nach Helmbrechts verlegt, als VfB-Hüter Leupold kurz die Ehre von Schröder nahm und ihn mit einer Finte hinter das Licht führte. Trotzalledem plätscherte das Spiel nur vor sich hin und bis auf die Anfangschancen der ersten Minuten der Rothosen, eines Schusses von Patrick “Schlothi” Müller und eines geklärten Freistoßes von VfB-Capitano Alex Shtop, dachten alle, dass es mit einem 0:0 in die Halbzeit gehen würde.

Als sich schon ein Großteil der Zuschauer auf den Weg zur bestens besetzten Bratwurstbude gemacht hatten, schlug der FCO zu: Peetz nahm einen Diagonalpass und eine Menge Fahrt auf, vernaschte VfB-Verteidiger Fichtner und erwischte Leupold auf dem falschen Fuß: 1:0 für den FC Ort in der 46. Minute!

Zwei Paar Bratwürste und ein Bier später pfiff der souverän leitende Schiedsrichter das Spiel zur zweiten Hälfte an. Die Partie ging genauso weiter, wie sie zuvor zu Ende gegangen war. Das Spiel wollte keinen richtigen Derbycharakter entwickeln: Der VfB hatte zwar die mehr Spielanteile, aber konnte kein richtiges Kapital daraus schlagen. Das nächste Highlight war jedoch eines, auf das jeder Beteiligte verzichten hätte können: Nach einem harmlosen Zweikampf zwischen Cisse und Schröder verletzte sich Schröder so sehr, dass Krankenwagen und Notarzt kommen mussten. An dieser Stelle wünscht der VfB dem Verletzten noch einmal alles Gute und eine baldige Rückkehr auf den Platz. Trotz dieses Zwischenfalls entwickelte sich das Spiel weiterhin nicht zu einem “richtigen” Derby und es ging gemächlich Richtung Abpfiff entgegen. Zehn Minuten vor Schluss kam Allieu “Peter” Jallow für Mert Unlütaskiran ins Spiel – an dieser Stelle ist nicht bekannt, ob Ünlütaskiran die Geschicke der Boss-Longe übernehmen musste, oder ob Trainerfuchs Thomas Wind wusste, dass Jallow das Spiel wenig später entscheiden sollt:. Kurz nachdem Jallow eingewechselt wurde, wurde er im Strafraum gefoult. Den fälligen Strafstoß konnte Langer zwar nicht verwandeln, da Kaufmann auf dem Posten war, den Nachschuss drosch Langer aber in die Maschen zum verdienten Ausgleich. In den letzten zehn Minuten passierte dann bis auf eine Gelb-Rote Karte für FC-Verteidiger Reichel wegen Meckerns nicht mehr viel und das Spiel wurde mit einer kleinen Nachspielzeit abgepfiffen.

Für die Jungs von Thomas Wind kommt es kommenden Donnerstag um 18:15 schon zum nächsten Derby in der Kreisliga! Im Nachholspiel gegen den FCW werden die Rothosen alles geben, um weiterhin ungeschlagen in der Kreisliga zu bleiben und werden versuchen, sich für die Niederlage aus der Saisonvorbereitung zu revanchieren.

Ein schöner Sommerabend unter den Baumkronen

Am Samstagabend erfolgte dann wie angekündigt unser diesjähriges Lampionfest, das man nur einen vollen Erfolg nennen kann. Bei hervorragendem Wetter wurde zur ersten Vereinsfeier seit anderthalb Jahren geladen und der Zuspruch war hervorragend.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Helferinnen und Helfern und bei allen Gästen. Bis zum nächsten Mal!

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Der VfB feiert 100jähriges Jubiläum!

Der VfB feiert 100jähriges Jubiläum!

Am 03.03.1921 wurde der VfB Helmbrechts gegründet

Dass der VfB Helmbrechts eine bewegte Vergangenheit hat, die von bayerischer Amateur-Meisterschaft, über Spiele gegen den 1. FC Nürnberg und den FC Bayern München, bis hin zur Insolvenz und Neugründung als VfB Helmbrechts 98 e.V. reicht, ist weitestgehend bekannt. Doch ohne den Vorgängerverein VfB Helmbrechts e.V. würde unser heutiger Verein nicht in dieser Form existieren. Deshalb wollen wir den 100sten Jahrestag der Vereinsgründung nutzen, um auf diese bewegte Vergangenheit einzugehen und die Leistungen der Verantwortlichen, Sportler*innen und aller Helfer*innen zu ehren, die über die Jahre ihre Zeit, Nerven und teilweise auch Knochen für den Verein gegeben haben. Ein ganzes Jahrhundert in einem einzigen Websitebeitrag würdig zusammenzufassen, ist natürlich unmöglich. Trotzdem wollen wir hier ein paar Highlights hervorheben:

Die Gründung

Offiziell gegründet wurde der VfB Helmbrechts am 03.03.1921 im Café Rammensee in Helmbrechts, wenig später erfolgte eine Fusion mit dem TV Helmbrechts II. Im April 1921 absolvierte der VfB sein erstes Fußballspiel, das mit 3:8 gegen die SpVgg Selbitz verloren ging. Als Vorgängerverein des VfB gilt der 1. Fußballklub Helmbrechts, der bereits seit 1910 Fußballspiele absolvierte. Mit dem ersten Weltkrieg endet jedoch die Historie dieses Vereins.

Die Gründungsmannschaft des F.C. Helmbrechts, 1921

Erste Erfolge

Der noch junge Verein wird 1930 Meister in der A-Klasse (heutige Kreisliga) und im darauffolgenden Jahr sogar oberfränkischer A-Kreismeister. Der Aufstieg in die Bezirksliga erfolgt 1934, in der sich der Verein bis 1939 hält. Am Ende dieses Jahres wird der Spielbetrieb aufgrund des zweiten Weltkriegs eingestellt.

Die erste Meistermannschaft der Rothosen, 1930

Die Nachkriegszeit

Schon 1946 nimmt der Verein das Fußballspielen wieder auf und feiert nach anfänglichen Schwierigkeiten wieder achtbare Erfolge im Amateurbereich. Ein Höhepunkt dabei ist der Gewinn der Bayerischen Amateurmeisterschaft im Jahr 1955. Damit spielt der VfB ab diesem Zeitpunkt in der höchsten Amateurliga Deutschlands, der zweiten Liga Süd. 1963 werden die Ligen umstrukturiert, der VfB verpasst knapp den Einzug in die neu geschaffene Regionalliga. Deshalb absolviert der VfB von da an seine Pflichtspiele in der Bayernliga.

Spiele gegen die „Großen“

Eingangs wurde bereits erwähnt, dass früher auch richtig große Vereine an der Frankenwaldsportstätte gastierten. So trat man unter anderem an Silvester 1960 im DFB-Pokal gegen den 1. FC Nürnberg an (Endstand 4:1 für den „Glubb“) oder lud auch schon einmal den FC Bayern München mit dem „Bomber der Nation“ Gerd Müller nach Helmbrechts ein. (1966, Endstand 2:1 für die Bayern)

Viele erfolgreiche Jahre zwischen Landes- und Bayernliga

Zwischen 1963 und 1971 konnte sich der VfB erfolgreich in der Bayernliga halten, bis es zu einem Novum kam: Denn in diesem Jahr stiegen die Rothosen erstmals in ihrer 50jährigen Vereinsgeschichte ab. Fortan spielte der Verein in der Landesliga.

1979 schafft der VfB den Wiederaufstieg in die Bayernliga, 1983 steigt man wieder in die Landesliga ab. Erst 1989 sollte man erneut Bayernliga spielen, obwohl der Verein dazwischen gleich viermal knapp am Aufstieg vorbeischrammte. Der VfB wird in dieser Zeit so etwas wie eine Fahrstuhlmannschaft zwischen Bayern- und Landesliga: 1991 steigt man ab, 1993 steigt man wieder auf und hielt sich auch bis 1997 in dieser Liga.

Die Insolvenz und der Neuanfang

1998 kommt es zum „großen Knall“ beim VfB: Rechnungen können nicht mehr gezahlt werden, der Verein geht insolvent. Nur wenige Tage später wird der Verein VfB Helmbrechts 98 gegründet, der das Vereinsgelände und die Liegenschaften seines großen Vorgängers übernimmt. Und wie es mit diesem Verein weiterging, erfahrt ihr bei dessen 100. Jubiläum.

Für alle Interessierten kann man auf der Website yumpu.com die Anfangsjahre des VfB nachlesen. Dort wurde bis zum Jahr 1995 eine kurze Chronik geführt, die hoffentlich bei Gelegenheit weiter ausgebaut wird.

Ein solcher Websiteeintrag bei weitem nicht genug, um eine 100-jährige Geschichte zu würdigen. Trotzdem sei auch an dieser Stelle noch einmal jedem und jeder Einzelnen gedankt, die im vergangenen Jahrhundert etwas für den VfB Helmbrechts getan hat. Ohne die ehrenamtliche Arbeit von diesen Hunderten an Vorständen, Trainern, Helfern, Spielern und Fans würde der Nachfolgeverein VfB Helmbrechts 98 nicht in dieser Form existieren.

Um diese reichhaltige Geschichte zu feiern, war für den Sommer 2021 eigentlich eine große, mehrtägige Feier angedacht. Doch aufgrund der Corona-Pandemie ist die Planung und Durchführung eines solchen Festes nicht möglich. Deshalb möchten wir euch schon jetzt herzlich zum „nachgeholten“ Jubiläum im Jahr 2022 einladen, das wir dann hoffentlich frühzeitig planen und gebührend begehen können.

Bis dahin:

Bleibt gesund und alles Gute.

Der große VfB-Jahresrückblick 2020

Der große VfB-Jahresrückblick 2020

Ein seltsames Jahr geht zuende, doch war es auch ein erfolgreiches? Wir finden ja!

Wie schon an mehreren Stellen angemerkt wurde, war 2020 eines der schwierigsten Jahre in der Vereinsgeschichte des VfB. Nicht nur für uns als Verein, sondern für so gut wie alle Menschen in diesem Land kam es zu weitreichenden Veränderungen unseres täglichen Lebens, die wir wohl Ende 2019 kaum für möglich gehalten wurden. Aber das soll hier nicht das Thema sein. Tatsächlich war 2020 für den VfB rein sportlich betrachtet sogar ein sehr erfolgreiches Jahr. Und um Euch ins Jahr 2021 mit ein paar guten Gedanken zu entlassen, wollen wir hiermit ausschließlich die Erfolge und positiven Entwicklungen in unserem Verein zusammenfassen. Viel Spaß beim Lesen und bis nächstes Jahr!

Das sportliche Jahr 2020 begann für den VfB mit einem richtigen Knall. Im besten Sinne des Wortes. Denn bereits Anfang Januar holten die Jungs von Trainer Thomas Wind den ersten Titel. In der Stadtmeisterschaft im Hallenfußball setzte sich die erste Mannschaft des VfB gegen die klassenhöheren Kontrahenten wie den FC Ort / Oberweißenbach, den FC Frankenwald oder die SG Enchenreuth / Presseck durch und gewann das Finale im Neunmeterschießen gegen den FC Wüstenselbitz. Torhüter des Turniers Marcel Edelmann entschärfte dabei mehrere Neunmeter, Kapitän und Spieler des Turniers Alexander Shtop verwandelte den entscheidenden Neunmeter und so holte der VfB zum ersten Mal seit vielen Jahren den prestigeträchtigen Titel. Die anschließenden Feiereien dauerten lange, für manche sogar mehrere Tage.

Die Stadtmeistermannschaft 2020!

Danach war aber für die Mannschaft das Lachen sehr schnell vorbei. Denn Trainer Wind ließ zur Wintervorbereitung antreten. Dabei setzte er wie schon zuvor auch auf eher unkonventionelle, aber sehr erfolgreiche Trainingsmethoden. So war die Mannschaft beim Aquabiking, bei Jumping (das ist wesentlich anstrengender, als es aussieht!) und war wieder unter den Fittichen der inzwischen liebgewonnen Fitnesstrainerin Kerstin.

Am 01.03.2020 war es dann soweit. Das erste Vorbereitungsspiel auf dem Hartplatz wurde gegen den BC Leuchau ausgetragen. Der VfB zeigte sich schon fit und holte einen 0:2 Rückstand auf und beendete das Spiel mit 2:2. Die Tore erzielten Fichtner und Langer (das wird man hier noch öfter lesen).

Das darauffolgende Spiel gegen FC 1920 Wallenfels sollte ein besonderes werden. Beim Warmmachen wurde von den Mannschaften noch gescherzt, ob man aufs Abklatschen verzichten sollte, um Ansteckungsgefahr zu vermeiden. Zu diesem Zeitpunkt wusste noch niemand auf dem Feld, dass es das letzte Fußballspiel für eine lange Zeit sein sollte. Gespielt wurde auch, das Spiel endete ebenfalls mit 2:2. Die Tore für die Rothosen erzielten Langer und Fraas.

Danach war lange Pause. Sehr lange. Erst am 09.08. bestritten die Rothosen wieder ein Spiel, vorher war mal wieder eine Vorbereitung nötig, in der die Jungs vom VfB dieses Mal bei sommerlichen 35 Grad schwitzen mussten.

Gegen die SG / SV Meierhof-Sorg ATS Schwarzenstein gewann der VfB mit 9:0 in einem bis auf die vielen Tore sehr ereignisarmen Spiel. Die Tore für den VfB erzielten Cisse (2), Ünlütaskiran (4), Shtop und Scherer (2). Gerade Sommerneuzugang Mert Ünlütaskiran zeigte, warum der VfB ihn unbedingt haben wollte, Winterzugang Cisse durfte auch endlich zeigen, was in ihm steckt.

Jedes einzelne Spiel des Jahres zu erwähnen wäre an dieser Stelle zu aufwendig, außerdem reicht die Aufmerksamkeitsspanne der meisten Leser (und des Autors) inzwischen nicht mehr so lange. Deshalb hier ein paar absolute Highlights des sportlichen Jahres:

Der VfB gewinnt 3:5 in Ort! Auch wenn es sich dabei „nur“ um ein Vorbereitungsspiel handelte, zeigten die Rothosen gegen den Kreisligisten vom FC Ort / Oberweißenbach, dass sie mithalten konnten. Durch schnelle Angriffe von Scherer, Ünlütaskiran und die anderen Offensivspieler, kluge Pässe von Mittelfeldregisseur Shtop und den Bauch von Abwehrbollwerk Grießhammer, der mit seiner Wampe einen gefährlichen Schuss von Ex-VfB’ler Schlothi Müller abwehrte, konnte der Lokalrivale bezwungen werden.

Wenig später absolvierte der VfB ein Vorbereitungsspiel gegen den 1. FC Waldstein und unterlag mit 2:3. Warum ist das so wichtig? Weil es das einzige Fußballspiel im Jahr 2020 sein sollte, das die erste Mannschaft überhaupt verlor! Denn nach diesem Spiel ging es mit den Punktspielen weiter. Und von diesen fünf Meisterschaftsspielen gewann der VfB dreimal und spielte zweimal unentschieden.

Ein solches Unentschieden war auch das jetzt schon legendäre 3:3 gegen den 1. FC Stammbach. Das Spiel zwischen dem Erst- und Zweitplatzierten der Kreisklasse Frankenwald hatte so einige Highlights, aber die Schlussminuten waren noch einmal etwas ganz Besonderes: In der 89. erzielte Ex-Rothose Martin Endress per Freistoß das 3:2 für die gastgebenden Stammbächer, die sich damit schon als Sieger wähnten. Aber VfB-Vorstand Scherer bewies einmal mehr, dass er Experte für wichtige Tore ist, als er in der zweiten Minute der Nachspielzeit das 3:3 erzielte und so seinen Verein jubeln ließ.

Die VfB’ler beim Torjubel über Scherers Treffer zum 3:3

Dieser Moment darf unumwunden als absolutes Highlight der Saison gewertet werden. Kandidaten auf diesen Titel waren außerdem Langers Freistoßhammer gegen den 1. FC Martinsreuth, als er den Ball aus circa 30 Metern in den Winkel knallte und natürlich der Moment als Bruno Guttmann beim LQN-Cup zum durstigsten Spieler des Turniers gekürt wurde.

Auch abseits des Spielfeldes konnte die Außendarstellung des Vereins weiter aufgewertet werden. Stellvertretend dafür nennen wir an dieser Stelle die Neugestaltung des Eingangsbereichs, der Heim-Kabine und des Geschäftszimmers sowie Anstricharbeiten an der Tribüne, dem Spielertunnel oder dem Kassenhäuschen. Der Biergartenbetrieb im Sommer sorgte häufig für eine volle VfB-Terrasse und damit für gelungene Ablenkung vom Corona-Alltag.

Ein weiteres Mal möchten wir uns zudem bedanken. Bei den Menschen, die dieses Jahr so viel Zeit und Mühe in unseren Verein investiert haben, damit er dieses Jahr nicht nur überstanden hat, sondern sogar große Schritte in die richtige Richtung gemacht hat. Die Liste dieser Menschen ist sehr lang. Und es ist beinahe unmöglich sie aufzuzählen, ohne jemanden zu vergessen. Deshalb an alle Vorstände, Bratwurst-Brater, Platzwärte, Stadionsprecher, Jugendtrainer, Vereinsheimwirte, Küchen-Feen, Kabinen-Ausbauer, Betreuer, Hoffis (was der macht ist sowieso außer Konkurrenz) und alle anderen Unterstützer ein ganz großes, von Herzen gemeintes DANKE!

Mit diesem Ausruf endet der redaktionelle Teil dieses Berichts. Im Folgenden kommen noch einige Statistiken für die Zahlen-Freunde unter Euch, die nicht Timo Klein heißen.

Insgesamt hat die erste Mannschaft des VfB im Jahr 2020 coronabedingt leider nur 13 Feldspiele absolvieren können. Aber in diesen wilden 13 Spielen hat man sage und schreibe 47 Tore erzielt, wohingegen man nur 22 Gegentreffer zu beklagen hatte.

Die Torschützenliste des VfB 2020 (nur erste Mannschaft):

Platz 11 bis 7 (je ein Tor):

  • Discopumper „Lujan“ – Julian (Linksfuß-)Bächer
  • Snow Mountain – „Jimmy“ Schneeberger
  • Neuzugang mit großem Potential – Ousman Manneh
  • Hatte nur ein kurzfristiges Gastspiel beim VfB – Jafer Handreen
  • Eigentor

Platz 6 (je 2 Tore):

  • Rennt die Außenbahn 90 Minuten rauf und runter, läuft beim Shuttle-Run gefühlt Level 478, bekam in Ahornberg die rote Karte (böse Zungen behaupten, vielleicht weil er Münchberger ist?), Der Blitz – Marcel „Scherer“-Fichtner
  • Mittelfeldgestalter, Schriftführer, Vorlagenkönig, Darsteller in seinem eigenen Geburtstagsvideo und so viel mehr – Alexander Shtop

Platz 5 (3 Tore):

  • Gibt auf dem Spielfeld genauso gerne Gas wie auf der Landstraße – Die Maschine Felix Fraas

Platz 4 (5 Tore):

  • Wir hoffen, dass er sich von seiner Verletzung aus dem letzten Training vor dem Winter gut erholt und danach wieder mit seinen durchtrainierten Waden sein Können zeigen kann. Der Mann, dessen Lachen Berge versetzen kann – Salim Cisse

Platz 3 (7 Tore):

  • Der zweite Vorstand, Mastermind in der Gartenanlage des VfB, wahrscheinlich der Mann, der auch am meisten Stunden im Jahr 2020 am Vereinsgelände verbracht hat – Sven Scherer

Platz 2 (8 Tore):

  • Der wahrscheinlich abschlussstärkste Spieler vom VfB, Rabona und Fallrückzieher als signature move, für jeden Abwehrspieler zu schnell, sein Freistoß in Martinsreuth ein Tor des Monats, kann noch Torschützenkönig werden – Philip „Phipsi“ Langer

Platz 1 (15 Tore):

  • Er ist vieles. Sehr vieles. Sein Spitzname „Boss vom Bosporus“ kommt nicht von ungefähr. Er wurde so oft so genannt, dass er ein Shisha-Cafe aufmachen musste, das BossLounge heißt. Auch wenn er erst im Sommer vom FC Wüstenselbitz zum VfB kam, hat er als Stürmer definitiv schon einen Eindruck hinterlassen. – Mert Ünlütaskiran

Einen Ehrenplatz in dieser Aufzählung hat zudem Abwehrspieler Erik Fröhlich, der einmal traf. Leider ins falsche Tor.

Aber im Fußball geht es nicht nur ums Erzielen von Toren (auch wenn man ohne solche keine Spiele gewinnen kann). Hier haben wir deshalb weitere Statistiken und kleine Informationen, die euch hoffentlich zum Schmunzeln bringen (oder euch motivieren, es in Zukunft besser zu machen, liebe Spieler).

Der Dienstälteste:

Seit 2012 schnürt Nikolas Grießhammer nun schon seine Fußballschuhe für den VfB, auch wenn es zu einem großen Teil für die zweite Mannschaft war. Inzwischen ist der 26 Jährige aber im Kreis der ersten Mannschaft etabliert und hat in dieser Saison 17 Einsätze für die erste und 3 Einsätze für die zweite Mannschaft absolviert. Als VfB’ler von Geburtswegen (sein Großvater Werner Sorge war prägend für die „3. Mannschaft“) hatte er zudem in der zweiten Mannschaft dieses Jahr auch das erste mal ein blaues Trikot des TV Kleinschwarzenbach an. Wörtliches Zitat von ihm „Ich dachte nie, in blau spielen zu können“. Und das konnte er auch nicht. Das Spiel ging verloren.

Der Älteste: Da es Marathonmann Volker Ernst dieses Jahr leider nicht auf einen Einsatz brachte, geht diese Ehre an Torwart Thorsten Geiger. Mit 44 hat der Routinier schon so viel über sich selbst gelesen (und geredet), dass hier nicht groß geredet wird. Der frisch gebackene Ehemann kommt allerdings nur auf einen einzigen Einsatz im Jahr 2020 und ist vornehmlich für die alten Herren und am Stammtisch aktiv. Ältester eingesetzter Feldspieler war Namik Simsek mit 41 Jahren. Der Stammspieler ist absolut gesetzt im Mittelfeld des VfB und unterstützt die ansonsten sehr junge Mannschaft mit seiner Erfahrung.

Der Comeback-King: Normalerweise geht diese Auszeichnung an Sascha Weigold, der beim VfB trotz seiner erst 25 Jahren bereits 53 Comebacks hatte. Dieses Jahr geht diese Auszeichnung aber an Routinier Ferit Bicak, der auch im Alter von 38 Jahren nach einem Achillessehnenriss (!) zurückkehrte und immerhin zweimal auflief. Ein Tor war dem VfB-Bomber dabei leider nicht vergönnt.

Der Stammkeeper: Auf anpfiff.info wird er bis heute als Stürmer geführt, aber aus Erfahrung können wir euch sagen, dass er den Ball vom Tor weghält und nicht reinschießt. Marcel Edelmann ist einer der stärksten Torhüter der Liga und hat großen Anteil an der Erfolgswelle der ersten Mannschaft. Kultstatus genießen dabei schon seine Ausbrüche gegenüber den Gegenspielern („Hey…. geht’s noch?“)

Der mit dem Durchblick: Philipp Wirth. Erklärung kann man sich sparen.

Der Chancentod: Wieder eine Auszeichnung für Grießhammer. Der passionierte Kabinen-DJ hat nämlich seit der Saison 2014/15 nicht mehr für die erste Mannschaft getroffen und wartet folglich seit über 5 Jahren auf einen Treffer. Da er aber Defensivspieler ist, ist ihm das zu verzeihen. In der Offensive geht diese Auszeichnung an Dimitri Horn, der seit dem 16.11.2019 nicht mehr für die erste getroffen hat.

Der Bomber: Vorhin wurde von Bicak als VfB-Bomber geschwärmt, diese Rolle hat ihm aber Langer inzwischen abgenommen. Das Eigengewächs und zweiter Kapitän hat in der Saison 19/21 bereits 24-mal getroffen und ist ein absolut sicherer Torjäger, auch wenn Ünlütaksiran ihm da dicht auf den Fersen ist.

Der Kapitän: Wenn er nicht gerade eine Zahn-OP oder einen blauen Ellenbogen hat, kann Alexander Shtop nichts vom Fußball ferngehalten werden. Der 24-jährige Spielmacher hat trotz seines jungen Alters schon so einiges mit diesem Verein durchgemacht und ist seit inzwischen 6 Jahren ein Fixpunkt in der Aufstellung jedes Trainers, der die Rothosen betreut. Seine 23 Scorer-Punkte in 21 Spielen sprechen für sich. Außerdem ist er der wohl mannschaftsdienlichste Spieler, da er seinen Mitspielern bereits 16 Saisontore vorgelegt hat.

Der Alles-ein-bisschen: Sven Scherer ist nicht der jüngste, nicht der älteste, er hat weder die meisten noch die wenigsten Scorer. Er ist nicht einmal der erste Vorstand, sondern nur der zweite. Aber wer in so vielen Dingen zweitbester ist, der macht ja doch irgendwas richtig. Erstklassig ist dagegen seine Sparsamkeit, manche behaupten, Scherer würde regelmäßig bei einem durchzechten Abend mit mehr Geld nachhause gehen als zu Beginn des Abends.

Die Neuen: Sie hatten noch nicht so viel Zeit mit der Mannschaft wie sie gerne gehabt hätten, aber Cisse, Ünlütaskiran und Manneh sind absolute Verstärkungen für die Truppe. An diesen Jungs werden die Zuschauer hoffentlich noch lange Spaß haben. Außerdem zeigt Neuzugang Patrick „DJ Frieser“ Frieß neben ansprechenden Leistungen in der Zweiten vollen Einsatz in der Bratwurstbude. Stark!

Die Väter: In diesem Jahr wurden mit unserem Hamid Mehrad und Kevin Bernhardt gleich zwei Spieler Vater. Wir wünschen den beiden und ihren Familien auch an dieser Stelle nochmals alles Gute.

Der Trainer: Seit 2018 ist Thomas Wind Trainer der Rothosen. In einem so bewegten Verein wie dem VfB ist es tatsächlich eine Leistung, sich so lange im Sattel zu halten. Und Wind sitzt nicht nur im Sattel, er hat ihn ausgepolstert. Thomas ist nicht nur der Trainer, er engagiert sich zudem auch anderweitig stark im Verein.

Die Zweite: Bekanntlich ist der VfB eine Liaison mit dem TV Kleinschwarzenbach eingegangen, was die zweite Mannschaft betrifft. Diese junge Spielgemeinschaft hatte schon Hochs und Tiefs in der A-Klasse, aber unter der Führung von Neu-Trainer Ali Ezer geht es immer weiter aufwärts. Legenden der Zweiten wie Guttmann, Renner oder Lauterbach – um nur einige von ihnen zu nennen – lassen auch hier die Herzen der Zuschauer höherschlagen.

Die Jungs vom VfB wünschen allen Unterstützern nur das Beste!
Anmerkung: Dieses Foto wurde 2019 aufgenommen.

Zum Ende dieses unglaublich langen Artikels noch einmal ein ganz großes DANKE an jeden Leser und jede Leserin, an alle Fans und alle, die für die gute Ausgangslage dieses Vereins verantwortlich sind. 2021 wird groß, glaubt’s uns.

Guten Rutsch!

Der VfB wünscht Euch allen frohe Weihnachten!

Der VfB wünscht Euch allen frohe Weihnachten!

Liebe VfB’lerinnen und VfB’ler,

zu Weihnachten wollen wir uns bei Euch für die anhaltende Unterstützung im vergangenen Jahr bedanken. 2020 war für uns alle ein herausforderndes Jahr, in dem vieles anders lief als geplant. Wir als Verein leben von Geselligkeit und Zusammenhalt. Dinge, die die Corona-Pandemie nicht oder nicht im gewohnten Rahmen zulässt. Steigende Infektionszahlen brachten dieses Jahr zwei Mal das Vereinsleben regelrecht zum Erliegen, verhinderten Fußballspiele, Trainingseinheiten und vor allem das gesellige Beisammensein. Die Mannschaft konnte nicht miteinander ins Trainingslager fahren, die Saison wurde verschoben, die Weihnachtsfeier musste abgesagt werden. Gerade in dieser Zeit, die einen gemeinnützigen Verein sehr belastet, sind wir für jede Art der Unterstützung sehr dankbar. Und gerade, weil wir die Freunde unseres Vereins eben nicht zu einer Weihnachtsfeier einladen durften, ist es uns ein besonderes Anliegen, uns hiermit bei Euch für Euren Support zu bedanken.

Wir freuen uns sehr darauf, Euch im nächsten Jahr auch wieder zu treffen und wünschen Euch, Eurer Familie und Euren Freunden ein gesegnetes Weihnachtsfest.

Bleibt gesund und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Mit herzlichen Grüßen

Die Vorstandschaft des VfB Helmbrechts 98 e. V.